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Verfasser: ThePassenger
Datum: Mittwoch, den 26. November 2008, um 13:38 Uhr
Betrifft: Einspruch!

Nicht alle Menschen sind "Sünder", und sie sind es nur im Kontext mit der christlichen Glaubenslehre  (wie angeführt, Römer 3 : 23).

Man muß auch nicht vollends rechtschaffen sein, um vor Gott bestehen zu können. Jedes lebende Sein hat in dieser Hinsicht seine naturgegebenen Defizite. Aber gerade das ist das Phänomen der christlichen Glaubenslehre: erst die Gläubigen dahingehend indoktrinieren, sie seien Sünder, und dann unter Fokussierung auf Jesus, den Christus, die erlösende Rettung anbieten.

Dies ist ein stimmiges Konzept, welches die beiden  Millennien überdauert hat. Es ist im Prinzip recht simpel und appelliert an ein über Jahrtausende der Evolution und des sich entwickelnden Sozialverhaltens  in der Psyche des Homo Sapiens und einiger seiner Vorläufer entstandenes Konstrukt: das "schlechte" Gewissen. Und selbst demjenigen, der gar kein "schlechtes" Gewissen hat, kann dazu gebracht werden, eines zu entwickeln (Adam und Eva und die "Erbsünde").

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