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Seite erstellt am 23.1.19 um 4:45 Uhr
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Verfasser: Mykonos
Datum: Montag, den 16. Februar 2015, um 17:03 Uhr
Betrifft: "Psychologie der Religionen"

> Mitgewirkt habe ich in diesem Forum ursprünglich aus der religionspsychologischen Perspektive. Ich las zuvor "Psychologie der Religionen" von C.G.Jung. Und da brachte das Lesen von vielen Beiträgen doch einiges an Bestätigung. Es geht um die Psychologie des Gläubigen, - ich nenne diese den Homo-Religiosus. Das ist keineswegs abwertend gemeint.

Psychologie der Religionen - bestimmt interessant, damit  sollte ich mich auch mal befassen. Die menschliche Psyche ist ja, je nach Konstellation, durchaus empfänglich für religiöse Konzepte, und aus dem Konzept kann dann schon mal  eine fundamentale Doktrin bis hin zum Absolutheitsanspruch werden.

> Ja und so entdeckte ich dann noch die ganze Angelegenheit mit der Archäogenetik, das die LDS-Apologethen in Hochform versetzte, aber zuletzt nichts bringen wird. Da gibt es auch ein interessantes Nebengeleise. So hat man herausgefunden, dass die Romantik-Story von König Salomo und Königin von Saba tatsächlich nur ein Märchen ist, denn sie lebten gut 100 Jahre auseinander.

Da haben wir es! So ein Mythos unterschlägt doch glatt derartige Zeiträume. Aber weshalb die Archäogenetik ausgerechnet  die Apologeten in Hochform versetzte, verstehe ich nicht so ganz. Es dürfte vielmehr zu befürchten (oder zu erhoffen, je nachdem) sein, dass noch viele Irrtümer der Geschichte aufgedeckt werden. Und außerdem hat die Archäogenetik den Ursprung des Homo Sapiens bis nach Afrika vor ca. 200.000 Jahren zurückverfolgen können.

Das wird keinen Apologeten erfreuen, denn die suchen ernsthaft nach gemeinsamen Fußabdrücken bzw. versteinerten Spuren von Menschen und Dinosauriern vor etwa 5.000 Jahren, so nach dem Motto, dass, falls sie irgendwo z.B. im Colorado Plateau auch nur eine versteinerte menschliche Fußspur neben einem Dinosaurierfossil finden würden, dies dann der Beweis dafür wäre, dass Menschen und Dinosaurier zur selben Zeit gelebt hätten. ;-)

> Dazu kommt aber auch, dass ich thematisch noch auf ganz andern Hochzeiten tanze, die mir mehr bedeuten, als die Thematik Religion oder Nicht-Religion, ausser wenn es z.B. Entwicklungsgeschichtliches (Teil der Evolution) ist. Ab hier wird es  allerdings viel zu sehr OT.

Hast du schon mal was von David Eagleman gelesen?

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