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Verfasser: Erwin
Datum: Mittwoch, den 17. Dezember 2014, um 20:28 Uhr
Betrifft: Psychische Abhängigkeit und Doktrin

Ich habe versehentlich den Beitrag zu früh abgeschickt, weil ich gerade abgelenkt war und telefoniert hatte,  und da man in dieser defizitären Forumssoftware bzw. defizitären -Einstellung nicht nacheditieren kann, muss ich den Beitrag noch einmal neu abschicken. So habt ihr ihn zwei mal, einmal doof geschrieben, mit Rechtschreibfehlern, und einmal exzellent, wie es sich für mich ja auch gehört. Denn ich bin ja... Ghost, JimmiGerman... oder etwa dieser ThePassenger...? Wo euch die Knie zittern, weil hier keine Leute von Format mehr schreiben, denn ohne euren Jesus habt ihr ja niemanden mehr, der euch protegiert, und dieser elende Typ  klopft gleich auf den Nerv... Haaa, haa, haaa! Und das darf natürlich nicht sein, denn das tut weh, genauso, wie die PEGIDA es in dieser entgleisten Gesellschaft versucht und auch schaffen wird - die Dinge werden sich hier in Deutschland ändern, davon bin ich überzeugt...  aber das ist ein anderes Thema.

Als die Missionare, zusammen mit einem Gemeindemitglied, das ich vorher nicht kannte, und das (den)  sie unangemeldet am vergangenen Sonntag mitgebracht hatten, hier waren, wurde mir noch einmal zutiefst klar, wie sehr sie ihrer Glaubenslehre anhängen. Wieder einmal wurde über den Plan der Erlösung gesprochen, und der Flyer "Er ist das Geschek" überreicht. Ich dachte erst, was für ein Geschenk, als der Elder aus Indiana den anderen aus Idaho darauf ansprach, ob dieser das "Geschenk" dabei hätte. Toll. Ein spielkartengroßer Flyer. Naja, man soll ja nicht undankbar. sein.

Na toll. Mit dem Gemeindemitglied (Student, 25), konnte ich nicht so richtig klarkommen. Er hat in England missioniert und spricht angeblich (so die Missionare)  besser Englisch als die Missionare selbst.Wohnt sogar gleich hier in der  Nähe (schreck). Leider mag ich die Engländer nicht. Pech für die Missionare, denn sie dachten wohl, man könnte mich mit so einem Englischarschlecker beeindrucken. Wäre ich auch nur ein Jahr in Amerika gewesen, könnte ich auch nahezu perfekt Englisch sprechen.  Außerdem hasse ich Überraschungsbesuche, und wenn sie mit mir einen Termin haben, sollen sie gefälligst nicht irgendeinen Klapskalli mitbringen.:-) So etwas macht man mit Ghost nicht, und ich kann die ganze deutsche Mormonenmischpoke sowieso nicht ab - jedenfalls nicht die, die ich bislang kenne. Da fehlt’s mir an exotischem Flair und kritischer Intelligenz bei denen.

Scheiß drauf. Und der Flyer "Er ist das Geschenkt" taugt auch nichts. Reine Verklärung. Maria hält den kleinen Hosenscheißer-Jesus in ihren Händen, aber ihre Physiognomie ist nich jüdisch. Ihre Haarfarbe ist zwar schwarz, aber ihre Gesichtszüge, insbesonders die Nase, entsprichen eindeutig nicht der Physiognomie einer Jüdin, insbesonders nicht zu jener Zeit (ohne Rassenmischung, und das ist wirklich nur rein sachlich angemerkt). Es ist die gleiche Verklärung wie mit Joseph Smith, dem Propheten. Er war ein Protagonist SEINER Zeit, und vielleicht Schwiegermutters Popstar, und heute muss man ihm ein neues Gesicht verpassen, damit er irgendwie noch ankommt.

Die Verlogenheit der LDS beruht auf ihrem Konflikt, den sie mit ihrer Tradition hat, insbesonders mit dem Personenkult in Sachen Joseph Smith, und der Lehre vom Erlösungsplan. DIESE Lehre, und man sollte sie sich wirklich einmal verinnerlichen (Exmormonen natürlich ausgenommen, denn die haben es ja bereits getan) IST der Kernpunkt der LDS-Kirche. Man muss sich also abstrampeln, um ins "Nirvana" zu kommen, da diese Kirche insbesonders eine Kirche des WIRKENS ist (wie Sven es hier einmal sagte), und nicht nur eine Kirche des Glaubens. Rituale, Zeremonien, und kollektive Normen sind einzuhalten, und alle müssen die gleichen Stufen der Segnungen und Ordinationen durchlaufen, um, ihrem Glauben gemäß, einst im Schoße Gottes zu sitzen, und um ihre "Lieben" wieder zu umarmen (küsschen, küsschen, endlich sind wir weider beisammen). DAS ist INFANTILE Glaubensscheiße. Das ist eine völlig von realer Erkenntnis und Wissenschaft losgelöste Wunschvorstellung, die sich in einer verlogenen Glaubensdoktrin widerspiegelt.

Und man muss wie ein Vollidiot gewsisse Tempelrituale über sich ergehen lassen, sich mit irgendwelchen religiösen Konstrukten und Konzepten identifizieren, sie verinnerlichen, als Realität anerkennen, um dann glücklich und geläutert wieder ins Alltagsgeschehen zurückzukehren, um jeden, der Nichtmormone ist, als "Gentile" zu betrachten und zu bemitleiden.:-) ... und zu missionieren versuchen. Wie gesagt, ich mag die Missionare, ich mag lds.net/forums, ich mag diesen mormonischen "lifesyle", aber ich habe meine Grenzen der Belastbarkeit erreicht, wenn man die Erkenntnis und Wissenschaft verleugnet. Wie schon einmal in diesem Forum angedeutet: mich beeindrucken keine religiösen Schriften. Mich beeindruckt nur die Wahrhaftigkeit der persönlichen und individuellen Wahrnehmung, die Transzendenz in Bezug auf Gott. Auf lds.net/forums habe ich etwas dazu geschrieben, auf die Frage PAM’s (head moderator), welches das Wort des Jahres 2015 für die Forumsmitglieder wichtig sei. Ich stelle den Link hier gleich noch mal rein.

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