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Verfasser: moontan
Datum: Samstag, den 23. Dezember 2017, um 13:54 Uhr
Betrifft: 4. Advent oder Heiligabend...?

Du hast vergessen, uns auch einen schönen 3. Adventsonntag zu wünschen, wie du es beim 1. und 2. Advent, und davor zu Ostern, getan hast, Nicole. Das habe ich doch etwas vermisst.:-( So möchte ich dein Versäumnis ausgleichen, indem ich rückwirkend allen Lesern und Forumsteilnehmern einen schönen 3. Adventsonntag wünsche, auch in deinem Namen, oder wünschte, oder gewünscht hätte (gibt es überhaupt eine grammatikalische Form, mit der man das korrekt formulieren kann...?).

Jedenfalls weiß wohl jeder, was ich meine. Liebe Nicole, zukünftig bitte keine Nachlässigkeiten mehr!>-| Ähem, natürlich sage ich dies nicht im Zorn, denn es ist Weihnachten.

Und nun lasset mich meine Aufmerksamkeit auf den kommenden Tag richten, liebe Forumsgemeinde. Was will uns der morgige 4. Advent sagen, wo doch auch Heiligabend auf den selbigen Tag fällt? Ist es ein kühnes Vorhaben oder ein kalendarischer Winkelzug, oder gar ein Wunder, wie der Fragesteller aus dem evangelischen Frageforum es vermutet...?

>Am 24. Dezember 2017 fällt Heiligabend und der 4. Advent auf den gleichen Tag. Frage: Ist das ein Wunder oder ein kalendarischer Winkelzug und ein kühnes Vorhaben von Kirche + Staat, zumal im Jahr 2017 - 500 Jahre Reformation gefeiert werden soll. Hat diese Doppelung möglicherweise eine wichtige Aussagekraft?

>Der 24. Dezember 2017 kann meiner Meinung nach nicht gleichzeitig Heiligabend + der 4. Adventsonntag sein. Begründung: Man kann doch nicht die Geburt Jesu feiern aber gleichzeitig noch schwanger sein und auf den Geburtstermin warten, besser gesagt, sich in der Vorbereitungszeit auf das hohe Christusfest befinden.

>Nach dem antiken christlichen Kalender endet der Tag mit dem Sonnenuntergang, somit gehört der Abend des 24. Dezember (Heiligabend) liturgisch bereits zum Weihnachtstag.

Quelle: http://fragen.evangelisch.de/frage/3754/darf-der-4-advent-auf-heiligabend-liegen

Aber nein, liebe Forumsfreunde, Wunder geschehen heute nicht mehr, wie jedermann weiß, so wie der Himmlische Vater auch nicht mehr zu seinen Propheten spricht, und so wie das Meer sich auch nicht mehr teilt. Und so wie Heiligabend auf den 4. Advent trifft, oder umgekehrt, so unbestechlich und mathematisch korrekt mit einer durchschnittlichen Jahreslänge von 365,2425 Tagen ist der Gregorianische Kalender. Und so erhellend ist die Antwort auf diese quälende Frage:

>Lieber Gast, ... 2017 ist nicht das erste Jahr, in dem Heiligabend und 4. Advent au denselben Tag fallen. Der Heiligabend ist nämlich (Achtung!) kein Feiertag – weder ein kirchlicher noch ein gesetzlicher! Es ist eben der Abend vor Weihnachten und – da haben Sie Recht – der Tag beginnt nach kirchlichem Verständnis mit dem Abend des Vortrages. Wenn aber Weihnachten um 18 Uhr des 24. Dezember beginnt, dann kann auch der 4. Advent, der ja nur bis 18 Uhr geht, auf dem 24.12. liegen. Also, noch einmal zum Mitschreiben: 24.12.2017: bis 18 Uhr 4. Advent, ab 18 Uhr Heilig Abend/Weihnachten.

Quelle: http://fragen.evangelisch.de/frage/3754/darf-der-4-advent-auf-heiligabend-liegen

Drum jauchzet und frohlocket, denn nichts geht durch den morgigen Tag verloren! Alles ist gut, und wir erhalten gleich zwei geschenkte Tage an nur einem Tag! Bis 18.00 Uhr ist 4. Advent, und ab 18.00 Uhr und einer Sekunde (oder millionstel Sekunde, meinetwegen auch einer Planckschen Sekunde, für die Pedanten unter euch) ist dann Heiligabend!:-)

Dennoch, und ich kann nicht anders, werde ich das Gefühl nicht los, um einen wichtigen Tag betrogen zu werden. Es ist fast so wie mit diesen Pechvögeln, die am 29. Februar Geburtstag haben oder deren eigener Geburtstag ausgerechnet auf den 24. Dezember fällt ("Mama, warum kriege ich denn nur ein Geschenk...?" - "Aber Peterchen, es ist doch zu Weihnachten und zum Geburtstag zugleich!") ;-)

Ähem, naja, immer noch besser, als den linken Schuh am morgigen Weihnachten geschenkt zu bekommen und den rechten erst ein Jahr später. Zum Glück sind solche schlechten Zeiten vorbei, und allen, auch denen, die schon etwas länger hier leben (um es im Merkelschen Euphemismus zu sagen), geht es bekanntlich besser denn je.

Frohes Fest!

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