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Verfasser: Martin007
Datum: Donnerstag, den 25. Februar 2016, um 10:15 Uhr
Betrifft: Warum?

>>Wenn sich also die Kirche, die diese vom Staat USA gewährte Zusammenlebensform ablehnt bis zum 18. Lebensjahr (dem Lebensjahr, das nach USA die Volljährigkeit und damit das juristische Ende der Weisungsbefugnis der Eltern besiegelt) wartet, um mit den Kindern religiösen Kontakt aufzunehmen, ist dies zum Schutz der Kinder und dem Hausfrieden der Eltern gedacht.<<

>Das ist bull, und das weißt Du auch! In Wirklichkeit geht es den Mormonenführern nur darum, Unfrieden und Zwietracht in homosexuellen Haushalten zu fördern. Das Kinder homosexueller Eltern sich für diese schämen, dass sie, wenn sie 18 Jahre alt sind, sich von ihren Eltern trennen, keinen Kontakt zu ihren "sündigen" Eltern haben. Das ist perfide!

Die Kirche lehrt gegen homosexuelles Verhalten und empfiehlt "Enthaltung" als Ausweg. Für fundamentalistische Verhältnisse ist der Verzicht auf Maßnahmen gegen Leib und Leben (s. Saudi Arabien, ...) nicht unfreundlich.
Warum sollte die Kirche ihre Lehre ändern, wenn sie davon überzeugt ist, dass das Glücklichsein in der Ewigkeit davon abhängt, Leben weiterzugeben? Das mormonische Glücklichsein ist das ewige Leben und nicht nur die Unsterblichkeit. Selbst dienende Engel in der celestialen Herrlichkeit haben den Zweck ihrer Erschaffung nicht erfüllt und werden keine Fülle der Freude empfangen können.
Eins ist jedenfalls klar: In der mormonischen Ewigkeit gibt es keine Adoptionen, um an Kinder heranzukommen, sondern ausschließlich "ZwEigenproduktion", um Welten ohne Zahl zu bevölkern.

Wenn die Kirche darauf verzichtet, - trotz Gelegenheit - Kinder bis zum Ende derer Minderjährigkeit das Evangelium zu lehren, dann gibt sie doch den Eltern fast zwei Jahrzehnte Zeit, für ihren Lebensstil missionarisch tätig zu sein, um die Vorzüge homosexueller Lebensweise in die Herzen der Kinder einzupflanzen. Theoretrisch müssten die Kinder dann doch für Falschlehren wie heterosexuelle Lebengemeinschaft, ewige Ehe, ewige Vermehrung, ... unempfänglich sein.
Falls ein Kind mit einer solchen fast zwei Jahrzehnte durchgeführten homosexuellen Indoktrination jedoch seltsamerweise von seinem Lebenspartner Nachkommenschaft haben will, so zwingt die Biologie und nicht die Religion dieses Kind dazu, eine heterosexuelle Lebensgemeinschaft einzugehen.
Wenn das Kind dann seelischen Halt in seinem neuen - von den homoerotischen Eltern nicht favorisierten - Lebensstil sucht, dann ist der Mormonismus nicht die schlechteste Wahl.

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