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der Beitrag:
Verfasser: skeani
Datum: Freitag, den 10. Juli 2009, um 10:41 Uhr
Betrifft: Familie und Religion ...

Danke auch Dir.
Den Absprung von einer Religion zu schaffen ist nicht einfach.
Definitiv nicht.
Der Glauben prägt das ganze Leben ... den Alltag ... das Verhalten.

Sich aber von der Familie zu lösen ist ungleich schwerer.
Sie sind/waren IMMER da.
Von Geburt an und das ist etwas was mir auch schwer fällt.
Denn auch außerhalb der Kirche ... als Familie sollte man zusammen halten.
Rat und Hilfe ... erste Anlaufstelle sollte die Familie sein.

Kinder suchen Schutz bei den Eltern.
Eltern unterstützen die Großeltern oder gar Urgroßeltern ...
Es SOLLTE alles Hand in Hand laufen.
Nur leider bleibt es bei dem sollte.

Es ist ja nicht so, dass meine Mutter mich nicht liebt, nur weil sie Mormonin ist oder ich es anders empfinde.
Ich weiss es ... nur fühle ich es nicht.
Und wenn man es fühlt ist es ungleich schwerer. Mir fällt es ja schon sehr schwer.
Wer fügt schon freiwillig Verletzungen zu, wenn man niemanden verletzen möchte?

Kontakt zu meinem Vater habe ich im übrigen auch nicht mehr. Ich weiss gar nicht, ob er bei den Mormonen überhaupt noch Karteileiche ist, ich weiss aber, dass er in der Zeit in der ich lebe keine Mormonenkirche betreten hat.

Viele Grüße

Anita

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