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Seite erstellt am 29.6.22 um 21:14 Uhr
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der Beitrag:
Verfasser: JesseX
Datum: Donnerstag, den 14. Januar 2010, um 3:00 Uhr
Betrifft: Die Frage nach der Dissonanz oder dem Einklang

Hi, RainerK
> Während meiner HLT-Zeit war ich auch fest der Meinung, dass Mormonen allgemein glücklicher und zufriedener sind als andere Menschen.

Dieses Gefühl des "Glücklichseins" setzt bei den Gläubigen  gewiß eine Harmonie, also in diesem Falle eine Glaubensübereinstimmung mit dem Paradigma sowie den rituellen Handlungen ihrer Kirche voraus. Ist dieses Vertrauen gestört, und Trzoska hat es für mich überzeugend dargelegt, indem er auf seine Zweifel in Bezug auf das Buch Abrahem hinwies, ist natürlich dieser Einklang gestört. Nun beginnt die kritische Auseinandersetzung, und es kann zu einem sich akkumulierenden Prozeß des Zweifelns kommen. Von "Glücklichsein" kann dann natürlich nicht mehr die Rede sein. Unter diesem dissonanten Aspekt kommt es dann in einigen Fällen zur Abkehr von ihrer Kirche.

Wenn man als unkritischer Gläubiger in einer Religionsgemeinschaft integriert ist, also sozusagen in völliger Übereinstimmung mit ihr einhergeht usw., hat das in Bezug auf die Gefühlslage natürlich nur positive Aspekte.

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