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Seite erstellt am 4.7.22 um 11:48 Uhr
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Verfasser: Sappho
Datum: Montag, den 18. Januar 2010, um 4:49 Uhr
Betrifft: Die Quelle fehlt

Lieber JesseX, ich hasse es, wenn etwas geschrieben wird, und Zitate benutzt werden, wo eine Quellenangabe fehlt. das ist nötig, weil Zitate oft aus dem zusammenhang gerissen werden.
Aber nun gut, schauen wir uns den Beitrag Spaßeshalber doch einmal etwas genauer an:

> "Wer diese Kenkel? Sind oder waren sie Mormonen? Sind oder waren sie wirklich transsexuell, oder nur "verrückt"?

Ich war Mormonin, und ich war transsexuell. Verückt war ich nicht, auch, wenn mir wegen dem, was ich meinem vater angetan hatte, von vielen so gesehen wurde.

>     Gerlinde Kenkel ehem. Günther Kenkel war eine Zeitlang Ältester in der Gemeinde Lübeck. Er war dort in Tempelehe verheiratet und hat zwei Kinder gezeugt (ein Mädchen dann ein Junge). Er war sehr arm und hat mit seiner Familie in einem Haus gewohnt, daß Verwandten seiner Frau gehört hat.

Das stimmt nur bis 1986, dann wohntwen wir in einer eigenen Wohnung. Allerdings war diese "Ehe2 von vornerein zum Scheitern verurteilt. Nicht nur wegen der ehemaligen TS von mir, sondern vor allem wegen dem Verhalten, bzw. Nichtverhalten meiner Ex. Näheres möchte ich dazu nicht schreiben.

>     Als seine Kinder zwischen 5 und 9 Jahre alt waren, ließ er sich umoperieren und wollte, daß seine Kinder "Mama" zu ihm sagen. Die Ehe wurde geschieden. Die Frau ist jetzt nach etwa 6 bis 10 Jahren im Raum Hamburg wiederverheiratet. Die Kinder haben diese Sache bis heute nicht verkraftet, was Auswirkungen auf das Umgangsrecht hatte.

Das stimmt nicht! In diesem Zeitraum hatte ich mein Coming out, und ich wollte auch nie, dass meine Kinder "Mama" zu mir sagen. Sie haben eine Mutter, so beschissen sie den Job auch machte! Allerdings sah ich mich immer als "Co-Mutter", ein Begriff von Lesben, womit ausgedrückt wird,das die Co-Mutter die Mutter unterstützt.
Übrigens gab meine Ex ihre Kinder zu ihrem Vater, um zu ihren späteren Mann (die Scheidung läuft auch da bereits), ziehen zu können.
Was das Umgangsrecht angeht, konnte die richterin gegen den Willen meiner Ex (damals, 1993, war das so) nichts dagegen machen, da alle Versuche eines Umgangsrecht von ihr torpediert wurden.

>     Günther alias Gerlinde Kenkel ging dann nach Berlin, wo er nach Hören Sagen in einer ehe-/ähn-/lichen (?) Beziehung leben soll.

Das stimmte nur zum Teil.
Da meine Ex mich bedrohte, das ich ins Gefängnis kommen würde, wenn ich noch einmal Kontakt zu "ihren" Kindern aufnehmen würde, floh ich. Gleichzeitig hatte ich jemanden aus Berlin kennen gelernt, mit der ich drei Jahre verbrachte (vergeudete Zeit). Ich wurde operiert (1994) und bekam imselben Jahr meine Personenstandsänderung.

> Sein ständiges Versagen, Arbeitsstellen aufzunehmen und zu behalten, kann am männlichen Selbstbewußstein genagt haben, so daß er zu dem Bewußtsein kam, eine "sie" zu sein und deshalb dauernd in dieser maskulinen Bastion zu scheitern."
>

Das zeigt nur, dass diese Person keine Ahnung von Transsexualität hat!
Welche Jobs sollte ich denn machen:

Metzger
Einzelhandelskaufmann
Lagerist
Mechaniker

Also alles "männliche" Berufe,mit denen ich nicht identifizierte. Für die Altenpflege, mein Traumjob, war ich nicht gesund genug, und für Erzieherin hatte ich nicht die entsprechenden Kenntnisse. Nun arbeite ich als Callcenter-Agentin. Nicht das gelbe vom Ei, aber besser als nix!

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