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Seite erstellt am 27.6.22 um 22:55 Uhr
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Verfasser: JesseX
Datum: Dienstag, den 12. Januar 2010, um 12:25 Uhr
Betrifft: Der Traumatisierungsaspekt

Hi svenx, Du schreibst:

> Aber nochmals zu deiner Hauptfrage – und meine kurze persönliche Antwort in 4 Punkten, warum ich mich engagiere (natürlich nicht so fleißig wie ein Manfred, dessen Arbeit wirklich anzuerkennen ist, weil er unterstützende Fakten schafft):

> 4. wahrscheinlich bin ich traumatisiert

Die Traumatisierung ist sicherlich vorhanden, aber die Frage ist die nach ihrem Verlauf und dem Krankheitswert, wie etwa bei der posttraumatischen Belastungsstörung (F43.1 im ICD 10). So weit bist Du gewiß nicht, denke ich, und außerdem hast Du Strategien zur Bewältigung deines Schrittes (von deiner ehemaligen Kirche wegzugehen) entwickelt (Foren, Literatur, eigene Beiträge etc.). Aber nicht jeder ist dazu in der Lage, und für manche kann daraus ein Konflikt erwachsen, der bis in depressive Symptomatik reichen kann (auch Aggressivität wäre ein damit verbundenes Konversionssymptom). Bei den meisten jedoch, so glaube ich, geht der Entscheidungsprozeß, die Glaubensgemeinschaft zu verlassen, über einen recht langen Zeitraum, so daß sich parallel dazu Bewältigungsstrategien einstellen können.

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