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Verfasser: ThePassenger
Datum: Samstag, den 17. Januar 2009, um 1:46 Uhr
Betrifft: I’m Looking, I’m Searching

I read my horoscope: maybe that I am blind, maybe that I won’t find, ... O.K., das war von Harpo.

Aber es bezeichnet doch recht gut, was ich meine: das Eigentliche, worum es beim Gauben geht, nämlich Gott, und unsere Beziehung zu ihm, unser Verständnis von ihm, kommt bei den Kirchen zu kurz oder kaum vor. Was soll eine Religion, wenn man Gott dabei ignoriert? Was soll all dies Getue um Nächstenliebe, um das Vollbringen von Hilfsleistungen gegenüber anderen, wenn man es zum Selbstzweck erhebt und sich dabei nur selbst dient? Selig sind die Gebenden! Wahrlich, sie sind es. Sie sind selig vor Glück ob ihrer eigenen Güte!

Ja, all die Guten und Gebenden. Sie geben so viel, wie sie entbehren können, um sich dann unglaublich großartig zu fühlen. Und sie behalten, was sie in ihrem Überfluß nicht einschränkt. So spielt es sich nämlich ab, zumindest im wesentlichen. Nicht, daß es nicht etwa Schlimmeres gäbe, als das Christentum: als Cortez und seine Gefolgsleute Mesoamerika erreichten und die Azteken vernichtend schlugen, taten sie nichts Schlechtes, denn die Azteken praktizierten einen schrecklichen Menschenopferkult. Aber die Christen erwecken in mir den Anschein, als ob sie Gott bzw. seine Gunst und Güte "erwerben" könnten, als ob Gott käuflich wäre. Das meditative, transzendente Element  in Bezug auf Gott fehlt. Aber was interessiert das die meisten Christen, wo sie doch ihr allessagendes Buch der Wahrheit zur Hand haben?

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