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Seite erstellt am 11.8.22 um 22:00 Uhr
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Verfasser: Desi  1
Datum: Mittwoch, den 1. Juli 2009, um 12:40 Uhr
Betrifft: Moin Gipfelstürmer

Ich habe das alles mal durchgelesen und fasse hier meine Gedanken zusammen. Hatte gerade Besuch von meinem Sohn und seiner Freundin und bin zu gar nichts gekommen:-) und ich möchte nicht auf jeden Beitrag einzeln antworten.

Bei der "Homoehe"  (ich tu mir echt schwer mit dem Wort, denn für mich ist es eine Ehe ich sage ja auch nicht Heteroehe) sollen zwei Menschen per gültigem Rechtsstaatlichen Vertrag miteinander verbunden werden, mit allen Rechten und Pflichten. Unabhängig erstmal von Kinderwunsch und Religion. Das Recht muß in meinen Augen allen Menschen zugestanden werden, die volljährig sind und sich der Tragweite eines Vertrages im klaren sind. Die Vorteile die der Staat davon hat sind ja auch nicht von der Hand zu weisen (ist aber eine andere Baustelle)

Natürlich kann man argumentieren, das Homos keine Kinder bekommen können (zumindest nicht von einander) aber wieviele Heten heiraten und haben und vorallem wollen (!) keine Kinder ?

Mir persönlich ist ein Schwulen oder Lesbenpaar wesentlich sympathischer und näher an meiner Einstellung als zum Beispiel Heteropaare  die sich, des Lustgewinns wegen,  grün, blau und blutig schlagen und schlagen lassen, dem Partner ihre Körperausscheidungen sonstwo hin drücken usw. Ich denke du kannst dir vorstellen was ich meine. Oder die permanent fremd gehen und so den Partner verletzen.

Das ist etwas das für mich unmoralisch ist. Den Partner, egal ob Homo oder Hetero, zu erniedrigen und zu unterdrücken, ist in meinen Augen und aus meiner Geschichte heraus das allerletzte.

SM Fans sehen das natürlich anders, für mich ist das keine Option und ich fühle mich in Gegenwart von SM´lern, NS und KV Fans ect. unwohl. Und verstehen kann ich das in keinster Weise, obwohl ich mich wirklich bemüht habe. NUR ich verurteile niemanden deswegen, sehe ihn auch nicht schief an oder diskriminiere ihn wegen seiner Neigung, wie das leider immer noch zu häufig bei Homosexuellen Paaren geschieht.

Geschwisterliebe, ich kann mir das nicht vorstellen. Ich habe zwei Schwestern und keine der Beiden käme für mich als Sexualpartnerin in Frage. Sie sind schlichtweg nicht der Typ Frau auf den ich abfahre.

Andererseits, würde ich niemand schief ansehen wenn er mit seinem Bruder / Schwester zusammen ist. Auch nicht wenn es meine eigenen Kinder wären. Keiner sucht sich aus wo die Liebe hinfällt.

Ich habe auch kein Problem damit eine Ehe zwischen Geschwistern zu akzeptieren, solange sie beide volljährig sind und freiwillig die Ehe eingehen.

Zu deiner Frage 

> Warum ist es aus moralischer (nicht aus rechtlicher) Sicht in Ordnung, gegen die Liebe oder die Ehe zwischen Geschwistern zu sein, während es moralisch verwerflich ist, sich gegen die Homo-Ehe auszusprechen? Wo liegt der entscheidende Unterschied? Oder gibt es vielleicht gar keinen?

Moralisch verwerflich sind für mich nur Verbindungen bei denen ein Partner

- unter Zwang beim Partner ist

- Menschen beiteilig sind, die auf Grund ihres geistigen Zustandes nicht frei entscheiden können,  also geistig Behinderte die nicht verstehen was mit ihnen passiert (dazu zähle ich aber bitte keine Senioren mit Demenz!)

Desweiteren Kindesmißbrauch, der ja sehr häufig inzestuös passiert. 

Ansonsten lebe ich nach dem Motto "Jedem Tierchen sein Plessierchen"  ohne zu werten.

Ich hoffe ich habe dich jetzt nicht zu sehr verwirrt:-)

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