Das Exmo-Diskussionsforum

Keine Antworten auf diesen Beitrag.
Nicht eingeloggt. Einloggen. Registrieren.
Seite erstellt am 15.12.17 um 10:53 Uhr
Angaben in Mitteleuropäischer Normalzeit
zur Nachrichtenliste
der Beitrag:
Verfasser: moontan
Datum: Dienstag, den 24. Oktober 2017, um 10:23 Uhr
Betrifft: Abschied vom Laizismus...?

Diesen beeindruckenden Artikel habe ich heute bei "Tychis Einblick" gefunden (ich lese nicht die mainstream news, lese weder "Bild" oder "Spiegel" oder Alpenprawda, noch sehe ich mir die propagandistisch durchfärbte "Tagesschau" (wo wäre Merkel wohl heute ohne öffentlich-rechtliche Gehirnwäsche...?) oder die lächerlich manipulativen Polittalks mit ihren Claqeuren an), sondern konzentriere mich auf alternative Nachrichtenseiten wie Junge Freiheit, FreieWelt.net, Epoch Times oder Tychis Einblick u.a.).

Es geht anlässlich der Wahl des Bundestagsvizepräsidenten um die Frage, inwieweit oder ob überhaupt es nicht als gerechtfertigt angesehen werden müsste, ob etwas aus der Sicht des Betrachters eine Religion sei oder nicht. Für mich erscheint es ziemlich bedenklich, was im deutschen Parlament z.B. seitens einer grünen Gutmenschenfraktion (mit ihrem unbestreitbar unanfechtbaren Anspruch auf moralische Superiorität) für ein seltsames Demokratieverständnis in ihrem  Bezug zum Laizismus und der Säkularität zum Ausdruck kommt...

>Denn bereits in dem Moment, in dem der Staat oder eben auch nur die Gemeinschaft freier Menschen beginnt, darüber zu entscheiden, was eine Religion ist und was nicht, wird sie schuldig im Sinne der Freiheit und verstößt – so es sich dabei um die Bundesrepublik Deutschland handelt – gegen Artikel 4 Satz 1 des Grundgesetzes. Und somit verstoßen auch jene, die die gewohnheitsrechtliche Wahl eines Menschen verweigern, der ein sich selbst als Religion behauptendes Welterklärungsmodell nicht für eine Religion hält, zumindest gegen den Sinn der Verfassung, denn da dieses Grundgesetz auch die Freiheit und Unabhängigkeit des Abgeordneten festschreibt, hat dieser selbstverständlich das Recht, einen Kandidaten nicht zu wählen. Nur sollte ihm dann bewusst sein, dass er damit einen Präzedenzfall schafft, der sich eines Tages vielleicht auch gegen ihn oder seine Fraktion kehren könnte.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/die-wahl-des-bundestagspraesidenten-dokument-der-abkehr-vom-laizismus/

zur Nachrichtenliste
auf diesen Beitrag antworten:

erst nach dem Einloggen möglich. Registrieren.

zur Nachrichtenliste
das Themengebiet: zur Nachrichtenliste
die neuesten Beiträge außerhalb dieses Themengebietes: zur Nachrichtenliste
zurück
www.mormonentum.de