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Verfasser: Trzoska
Datum: Mittwoch, den 23. Dezember 2009, um 19:21 Uhr
Betrifft: Nichts zu danken!

Das Christentum hat wohl nur die Zeit der Wintersonnenwende genutzt, um das Heidentum besser integrieren zu können.
Wer es noch nicht gemacht hat, dem empfehle ich eine Nilkreuzfahrt mit Ausflugspaket (aber nicht in der warmen Jahreszeit!). Der aufmerksame Betrachter wird dann im Tal der Könige Faksimile Nr. 1 im Original als Wandgemälde in Variationen vorfinden, auch im Ägyptischen Museum in Luxor; aber in Bezug auf Weihnachten und die Jesusgeschichte werden den Touristen interessante Dinge erzählt, die deutlich machen, dass die Evangelisten zur Verherrlichung ihres Helden Jesus eine Menge Mythologie aus Ägypten geklaut hatten. Interessant waren für mich die Darstellungen der Göttin Isis (Gottesmutter) mit ihrem Kind Horus (Gottessohn) auf dem Schoß. Auch hier war eine mysteriöse Zeugung durch Osiris (Vatergott) im Spiel. Um die Weihnachtszeit holten die Ägypter solche Figuren aus ihren Heiligtümern und trugen sie in einer Prozession durch die Straßen.
Es liegt nahe, dass der heidnische Mensch aus den finstersten Tagen des Jahres und mit dem Beginn des Hellerwerdens schon immer eine Mystik zauberte, die dann natürlich von den frühen Christen übernommen wurde. So brachte die Geburt Jesu das Licht der Welt, also musste seine Geburt auf diese mystische Zeit um die Wintersonnenwende gelegt werden, genau wie es bei den Ägyptern der Anlass war, jubelnd ihre Mutter+Sohn-Figuren durch die Straßen zu tragen; so brachte eben die Geburt des Horus das Licht in die Welt. Aber dies funktioniert nur diesseits des Äquators, wo sich das Leben des Großteils der Menschheit abspielte.
Natürlich machen Apologeten einen umgekehrten Schuh daraus, indem sie sagen, dass es die Überreste eines ursprünglichen Wissens über die Wahrheit seien. Wie lange wird es dauern, bis sie merken, dass ihr Glaube sie verrückt gemacht hat?
Südlich des Äquators wäre die Weihnachtszeit eher der Grund zum Trauern, weil das Licht - die Tageslänge - wieder weniger wird. Die armen Australier, Neuseeländer, Südafrikaner und Südamerikaner steigen jetzt in die Finsternis hinab und können die Geburt des Lichtes der Welt erst Ende Juni feiern. Grund ein zweites Weihnachtsfest zu schaffen, um der Wirtschaft einen neuen Impuls zu geben.

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