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Verfasser: supernova
Datum: Freitag, den 2. März 2007, um 19:01 Uhr
Betrifft: das meine ich

das man nicht alle über einen kamm scheren kann
finde folgenden aussagen wichtig:

Fehlbare Kirche

Wir bekennen uns zur menschlichen Fehlbarkeit der Kirche und ihrer Mitglieder, also auch derer, die zu einem Leitungsamt in der Kirche berufen und bestellt sind. Wir versuchen, aus dem Wissen zu leben, dass jeder einzelne Mensch sowie die Kirche als Ganzes immer reformbedürftig und auf Vergebung angewiesen ist.

So eine aussage von den Mormonen ist nicht denkbar eher:
Behalten sie den Propheten der Kirche genau im Auge. Wenn er ihnen jemals sagt, dass sie irgendetwas tun sollen was falsch ist, und sie tun es, dann wird der Herr sie dafür segnen.

Ezra Taft Benson, 1980

Hier das von Xenon empfohlen kapitel
Unabhängige katholische Kirche

Die Alt-Katholische Kirche in Deutschland steht bis heute in der Tradition der selbständigen katholischen Kirchen. Ihr erster Bischof, Josef-Hubert Reinkens, wurde am 11. August 1873 von Bischof Hermann Heykamp (Deventer) von der alt-katholischen Kirche der Niederlande geweiht. Noch im selben Jahr wurde er von den Regierungen Preußens, Badens und Hessens als ein den römisch-katholischen Bischöfen gleichgestellter katholischer Bischof offiziell anerkannt. Zwischen den Alt-Katholiken und der anglikanischen Gemeinschaft, der Evangelischen Kirche in Deutschland und anderen "romfreien" Kirchen gibt es heute verbindliche ökumenische Beziehungen. Das "Leitmotiv" der Alt-Katholischen Kirche ist heute wie damals das Festhalten am Glauben und an den Ordnungen der alten und einen Kirche, deren Mitte und Haupt Christus ist. Der Name "alt-katholisch" entstand also im Hinblick auf die "alte" Lehre der ungeteilten katholischen und apostolischen Kirche - in Abgrenzung zu den neuen Dogmen, die einen Bruch mit den alten Glaubensüberlieferungen darstellten und nicht mehr als katholisch im eigentlichen Sinn angesehen werden konnten. Als nämlich 1870 in Rom beim Ersten Vatikanischen Konzil zum Glaubenssatz (Dogma) erhoben wurde, dass der Papst die oberste rechtliche Gewalt in der Kirche habe (Universaljurisdiktion) und in Fragen des Glaubens und der Sitte unfehlbare Entscheidungen treffen könne (Unfehlbarkeit), lehnten viele Katholiken diese Lehren als weder durch die Bibel noch durch die katholische Tradition begründbare Neuerungen ab. Sie hielten daher am "alten" katholischen und apostolischen Glauben fest. Die Katholiken - Laien wie Priester -  die aus Gewissensgründen diese Dogmen nicht als Glaubenssätze annehmen konnten, wurden vom Empfang der Sakramente ausgeschlossen (exkommuniziert) und mussten sich als eigenständige katholische Kirche unter der Leitung ihres ersten Bischofs Reinkens organisieren.

Das Katholische Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland ist als eine selbständige und staatskirchenrechtlich anerkannte katholische Kirche auch Mitglied der Utrechter Union.

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