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Verfasser: Trzoska
Datum: Samstag, den 29. November 2008, um 15:21 Uhr
Betrifft: Freimaurertum

Etwa die Hälfte der Kirchenführer waren zu Joseph Smiths Zeiten Freimaurer. In die Freimaurerei konnte (kann) man nicht eintreten, man wird ausgeguckt und für würdig erachtet. Dann steigt man allmählich in mehrere Grade oder Stufen auf. Je höher, umso geheimer die Verbindung und umso ernster die Verpflichtung (mit Todesandrohung). Die Brüder verpflichteten sich, sich gegenseitig zu helfen, wenn einer von ihnen in Not ist. Um sich untereinander erkennen zu können, gab es geheime Zeichen. Deswegen spekulieren Exmormonen auch gerne, wenn Kirchenführer prominenten Politikern die Hand geben. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Die Freimaurerei und ähnliche Geheimverbindungen (Skull and Bones z. B.) waren und sind in Amerika sehr populär, so dass man sogar geheime Zeichen und Parolen kennen musste, um in das Baumhaus des Spielkameraden eintreten zu können. Studenten hatten ihre Geheimbünde, auch heute noch.
Joseph Smith wurde erst in die Freimaurerei eingeführt, als die Mormonen in Nauvoo die Genehmigung bekamen, eine eigene Loge zu gründen. Die Genehmigung wurde ihnen später wieder entzogen, weil sie alle oder einfach zu viele Mormonen hineinbrachten und JS dann daraus das Tempel-Endowment entwickelte. Die Freimaurer sahen darin einen Verrat, weshalb im Allgemeinen auch an eine Verwicklung der Freimaurer bei der Ermordung Joseph Smiths geglaubt wird.
Der Freimaurertempel ist ein geheimer Treffpunkt der Freimaurer, wo offensichtlich Dinge besprochen werden, die die Welt nicht wissen soll. Es geht sicher um viel Vitamin B. Bei Geoge W. Bush schien es mir offensichtlich, dass er Leute aus seiner Bruderschaft (Skull and Bones) in die politischen Ämter holte, wohl als Gegenleistung, dass man ihm bei seinen Firmenpleiten geholfen hatte, Wie es auch gewesen sei, aber so scheinen diese Geheimbünde zu funktionieren, möglicher Weise auch international (siehe Verschwörungstheorien).
Das war für Joseph Smith eine prima Sache. Eine tolle Vorstellung, dass nur diejenigen in den höchsten Himmel kommen können, die diese geheimen Handzeichen und Schlüsselwörter kennen, wenn sie dereinst an der Himmelspforte von Engeln abgefragt werden. Diese Bündnisse waren auch mit Angst einflößenden Strafandrohungen belegt, so dass man auf diese Weise die Mitglieder gut zum Gehorsam und zur Opferbereitschaft verpflichten konnte. Dass oft Mitglieder spurlos verschwanden, genügte, um den Rest unter Kontrolle zu halten. Es wurden (werden) bei Bauarbeiten in Salt Lake City sehr viele Skelette gefunden, die einfach irgendwo verscharrt waren, obwohl SLC von Anfang an einen regulären Friedhof hatte. Wo Tempelbündnisbrecher bestraft werden mussten, musste es auch Leute geben, die dies in die Tat umsetzen mussten. Dafür gab es dann die berüchtigten Daniten, die Zerstörenden Engel, die Killertruppe Brigham Youngs, die angeblich schon zu Joseph Smiths Zeit eingesetzt wurde.
http://www.mormonen-wissen.de/Daniten-und-Bluts.ue.hne.htm
Diese Daniten hatten auch wieder ihre geheimen Zeichen, um sich gegenseitig erkennen zu können.
Nachdem man im Tempel sein eigenes Endowment erhalten hat, geht man nur noch in den Tempel um die gleichen Zeremonien als Stellvertreter für die Toten abzuwickeln, damit auch sie in die höchste Herrlichkeit kommen können.

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