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Beitrag 5 von 54
zum Thema neuer Liebesbrief
Seite erstellt am 5.12.22 um 13:11 Uhr
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der Beitrag:
Verfasser: Renate
Datum: Donnerstag, den 14. März 2002, um 12:12 Uhr
Betrifft: Gründlich überlegen ...

Hehe, so einen Liebesbrief hättest du vor ein paar Jahren auch von mir bekommen können. Naja, vielleicht nicht ganz so krass aber doch. Was ihn dir erspart hatte, ist meine Angewohnheit erstmal zu prüfen und dann zu beurteilen. Doch auch wenn ich wie B.V. die andere Reihenfolge gewählt hätte, spätestens deine Aufforderung, dir die "Lügen" zu beweisen, hätte mich dazugebracht deine Behauptungen zu überprüfen und nach ein paar Wochen hätte ich mich sicher bei dir entschuldigt. Vielleicht schafft B.V. das ja auch noch.;-)

B.V. schrieb u.a.:

>Du solltest Dir wirklich gründlichst überlegen, was Du tust, bevor Du es
tust.

Jawohl, genau dieser nette Tipp kommt immer wieder von den aufgebrachten Mos, leider wenden sie ihn selbst niemals oder nur sehr selten an. Eigentlich schade. Denn würden sie begreifen, was sie da empfehlen, dann wäre das doch schon ein sehr großer Schritt in Richtung Erkenntnis der Tatsachen. Dazu müsste man allerdings diesen Tipp nicht nur nachplappern sondern wirklich bei sich selbst anwenden.;-)

Achja, weshalb sind sie eigentlich immer wieder so aufgebracht? Weil es sehr schwer ist seine eigene Blauäugigkeit vorgeführt zu bekommen und sie auch noch akzeptieren zu müssen. Da klappt man lieber wieder schnell die Scheuklappen ganz fest zu und verbietet sich das Nachdenken. Man kann eben nicht so leicht akzeptieren, dass diese heile Mo-Welt, die man immer wieder suggeriert bekommt, in der Realität nicht existiert. Und da man schon viel zu viel an Energie, Zeit und auch Geld in diese Welt investiert hat, fällt es noch schwerer, denn schließlich verliert man, mit dem Erkennen der Tatsachen, auch all die schönen Belohnungen, die einem, für das brave Ausharren trotz manchmal aufkommender Zweifel und Bedenken, versprochen wurden.

Wer gibt schon gerne die Basis seines Lebens auf? Wieder ganz von vorne zu beginnen und eine neue Basis zu finden, ist nicht so einfach, also versucht man verzweifelt das wackelige Gebäude aufrecht zu erhalten, auch indem man sich einzureden versucht, dass es nur wackelt weil andere daran rütteln, nicht bedenkend, dass ein - auf einem soliden Fundament - erbautes Gebäude, auch in so einem Fall niemals wackeln würde. Und dass es immer noch vernünftiger wäre, auf einem gesunden Fundament neu zu beginnen, als auf einer als falsch erkannten Basis weiterzubauen. Da ist der Einsturz leider vorprogrammiert, auch wenn man es nicht wahrhaben will.

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