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Verfasser: moontan
Datum: Samstag, den 27. Januar 2018, um 19:26 Uhr
Betrifft: Postmodernismus als Deckmantel des Kommunismus

Genau das erklärt die Situation, die wir z.Z. auch in Deutschland haben, und ich finde, dass es kein besseres Erklärungsmodell gibt, als das von Jordan Peterson im Interview mit Epoch Times dargelegte, und jeder Satz daraus sollte verinnerlicht werden. Und wer bislang dachte, die Ideologie des Kommunismus sei in der westlichen Welt quasi ausgestorben, der sollte sich eines Besseren belehren lassen. In meinem vorangegangenen Beitrag zum Thema "soziale Gerechtigkeit" wurde ja schon einiges dazu gesagt. Es ist eine Phrase, eine Art Schimäre, die die krankhafte Vorstellung von einer zwangsläufig und in Wahrheit menschenfeindlichen und kollektivistischen Gesellschaft kaschieren soll: nämlich einer Diktatur. Es ist genau so ein Wahnsinn, wie wenn man sagte, wirtschaftliche Armut könne man mit Begrenzung des Reichtums bekämpfen; welch eine eindimensionale und infantile Sichtweise. Kann man denn geistige Armut dadurch bekämpfen, dass man die Genies alle umbringt, oder die hervorragenden Schüler und vielleicht alle intellektuell aussehenden Brillenträger...?

>En vogue wurde der Postmodernismus in den 1970er Jahren, „nachdem der klassische Marxismus, speziell der wirtschaftliche, derart gründlich diskreditiert war, dass niemand, außer einer absolut verwerflichen Person, ihn öffentlich befürworten konnte“, sagt der kanadische Psychologieprofessor Jordan Peterson von der Universität Toronto.

>Und doch wird heute „das volle Ausmaß der Katastrophe“ den Schülern in der Schule kaum noch beigebracht. „Meine Studenten wissen meist gar nicht, was zwischen 1919 und 1959 in der Sowjetunion unter Stalin und Lenin passierte. Sie haben keinen Schimmer davon, dass Millionen, sogar mehrere Zigmillionen Menschen von diesem Regime getötet wurden und noch mehr gefoltert wurden und verrohten – von Mao gar nicht zu sprechen.“

>Doch anstatt ihre Ideologie aufzugeben, verpassten sie ihr einfach ein neues Image und einen anderen Namen. „Sie waren alle Marxisten. Aber sie konnten keine Marxisten mehr sein, weil man Ende der 60er Jahre nicht mehr behaupten konnte, Marxist und Mensch gleichzeitig zu sein“, so Peterson.

>„Es ging nicht mehr speziell um Wirtschaft. Es ging um Macht. Für die Postmodernen geht es immer nur um die Macht. Das ist auch der eigentliche Grund, warum sie so gefährlich sind. Denn wenn man mit jemandem diskutiert, der nur an Macht glaubt, ist dieser Jemand von nichts anderem als Machterwerb motiviert, denn was bleibt ihm sonst?“, meint Peterson.

>„Menschen, die diese Lehre hochhalten – diese radikale, postmoderne, kommunitaristische Lehre, welche rassische Identität, sexuelle Identität, Geschlechtsidentität oder irgendeine Art Gruppenidentität zum Höchsten erhebt – die haben die Kontrolle über die meisten bürokratischen Strukturen der niedrigen bis mittleren Ebenen erlangt, ebenso über viele Regierungen“, so Peterson. „Aber auch in den Vereinigten Staaten, wo bekanntermaßen viele staatliche Institutionen auf die republikanische Seite zurückgewechselt sind, haben die postmodernen Typen bürokratische Organisationen auf der mittleren bis oberen Ebene infiltriert.“

>„Ich finde, dass die Gefahren nicht genug betont werden können,“ meint Peterson. „Ich finde auch, dass der Grad, bis zu dem unsere Kultur infiltriert wurde, nicht genug betont werden kann.“

http://www.epochtimes.de/politik/welt/woher-kommen-die-denkverbote-psychologie-prof-erklaert-die-neue-verpackung-des-kommunismus-a2174771.html

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