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Verfasser: moontan
Datum: Freitag, den 20. Oktober 2017, um 19:07 Uhr
Betrifft: Syntax und Semantik der englischen Sprache

In Ergänzung meiner letzten postings stelle ich hier einmal folgenden link rein:

https://en.wikipedia.org/wiki/Mormonism  (Zum Verständnis: ich lege Wert auf Orthographie, und die Kleinschreibung von "link" beruht auf der Sichtweise, dass dies kein deutsches Substantiv ist. Lehnwörter in der originalen Schreibweise substantivischer Art, oder auch Adjektive, schreibe ich tendenziell klein).

Ich finde, der link bietet einen ziemlich umfassenden Einblick in die Religionsgemeinschaft (en), die man unter dem Paradigma des restaurierten Christentums bzw. Mormon Movement im Speziellen zusammenfassen könnte.

Entscheidend ist, dass man, sofern man sich ein einigermaßen objektives Bild über diese religiöse Bewegung verschaffen möchte, man gut der englischen Sprache mächtig ist. Dafür gibt es mehrere Gründe: 1. Es ist eine amerikanische christliche Bewegung, deren Kritiker und Feinde gerne amerikanische Aufzeichnungen, antimormonische Berichte, historisch aus dem Zusammenhang gerissene Zeitungsmeldungen, schlichtweg diffamierende Texte verwenden, die fast ausschließlich von (amerikanischen) exkommunizierten Mitgliedern der Kirche stammen. Die Intention, die dahintersteckt, möge jedem klar sein: Man zitiert englische Texte und interpretiert sie auf Deutsch.

2. Englisch (American English) ist eine keineswegs leichte Sprache. Ein Englischlehrer (er kam aus Hull, England) sagte mir einmal, dass viele Deutsche glauben, sie können Englisch, was aber nicht stimmt. Sie können es nicht. Ich bin jahrelang in amerikanischen Foren gewesen, und muss zugestehen, dass allein der kulturelle Bruch neben der Sprachbarriere ein ungeheuerliches Defizit in Sachen Verständigung darstellt, so dass man eigentlich in den USA aufgewachsen sein müsste, um auch den letzten Schliff zu bekommen.

Wie gesagt, es ist aber nicht nur die Sprache, und ich rede nicht allein von der Grammatik, sondern auch vom semantischen  Aspekt aus, und von der Tatsache, dass es für fast jedes Substantiv und sehr viele Verben mehrere Varianten gibt. Englisch ist die wortreichste Sprache der Welt (Wortschatz über eine Million). Und jetzt lernt mal schön, ihr mit dem Mittelschulniveau, aber die Abiturienten sind auch nicht besser, und falls doch, so sind sie mitunter doch genuin dumm und verfallen dem sogenannten Postmodernismus, der, wie ich in verschiedenen amerikanischen Foren anführte, nichts anderes darstellt als "socialism in disguise". ;-):-D

Wir leben in einer Dekade politischen Umbruchs. Das linke Paradigma eines weltumfassenden Sozialstaates beginnt zu wanken, und der bislang Linientreueste beginnt es zu bemerken, weil sein angelegtes Geld keine Zinsen mehr bringt. Warum? Es ist die stille und indirekte Enteignung des Sparers, aufgrund eines defizitären Staatshaushalts, eines Europas, einer Währungsunion, deren Stabilität nur noch am seidenen Faden hängt. Die Zeit einer rein materiell und opportunistisch orientierten Kaste in Europa und Deutschland, und ihrer scheinbar prinzipienlosen Protagonisten, ist im Niedergang.

Nichts ist alternativlos.;-)

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