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der Beitrag:
Verfasser: Gerlinde24
Datum: Mittwoch, den 4. Oktober 2017, um 4:34 Uhr
Betrifft: Der Fall Barbara Anderson

>>Barbara Anderson wurde nicht wegen ihrer Kritik an sich exkommuniziert, sondern weil sie damit ein schädliches Verhalten gegenüber anderen Mitgliedern zutage legte (Glaubensabbringung). Sie hatte die Chance, ihre Kritik, die fundamentale kirchliche Grundsätze berührte,  nicht in aggressiver Form in die Gemeinde oder die Öffentlichkeit zu tragen. Dem wollte sie nicht nachkommen. Exkommunikation bei den Mormonen heißt aber nicht, dass man nicht doch umkehren kann und wieder aufgenommen wird. Nur in bestimmten wenigen Fällen werden sich die Pforten wohl nicht mehr öffnen.:-D<<

Wenn Mormonen Kritik, so berechtigt sie auch ist, als "schädliches Verhalten" definiert, erübrigt sich jede Diskussion darüber, denn in den USA herrscht immer noch Meinungsfreiheit! Barbara Anderson hat ihre Kritik öffentlich gemacht, weil niemand in der Kirche sie hören wollte. Weil niemand sich mit dem Thema Kindesmissbrauch, und die Schuld (der Anteil der Schuld), welche die Kirche durch ihr Schweigen hat, auseinandersetzen wollte.

>>"Schweigegeld"...? Hast du hier nicht vor kurzem etwas über "fake news" mitgeteilt...? Nur mal so: Würde jemand tatsächlich ein "Schweigegeld" bekommen, wäre dies sicherlich mit einer Unterlassungserklärung zum Schweigen verbunden. In den USA hätte ein Verstoß dagegen sicherlich dramatische Folgen für den Schweigegeldbezieher. Somit würde niemand davon erfahren. Aber du weißt es scheinbar besser: "Gerlinde sprach mit den Toten"... ähnlich einer bekannten Tageszeitung, deren Absatzzahlen in den letzten Jahren allerdings dramatisch gesunken sind. <<

Ich kommuniziere zwar mit den Toten als Wicca, aber das sind Ahninnen von mir, keine fremden Leute! Bezüglich Schweigegeld:

Durch die US-Presse sind mehrere solcher Fälle gegangen, wo es bekannt wurde. Nicht das Opfer, oder der Anwalt haben geredet, sondern manchmal die Anwälte der Kirche, die es verklausulierten, oder Angehöriger der Opfer.

http://archive.sltrib.com/article.php?id=4885622&itype=CMSID

Ich zitiere daraus:

>>Like many other faiths, the LDS Church and its leaders have been sued over allegations of abuse, including a current federal court action brought by five members of the Navajo Nation who allege they were abused as children while enrolled in a church-run foster-care program. Those lawsuits have been commonly resolved through settlement agreements that are not publicly disclosed. <<

Dazu ein Leser:

Belladonna993 • 8 months ago

Reading through the church policy was interesting. Obviously, Mormons are focused on protecting against abusing one another’s children. Most people I know who’ve had issues with the church over this were being abused by their own parent. Any policy short of "If a child tells you he or she is being abused, report it to law enforcement immediately" is unacceptable. "You are lay clergy. You are not trained to handle it. If you work in mental health, you are not trained to deal with the legal issues. If you work in law enforcement, you have a conflict of interest since you serve both the child and the abuser, and are not trained to deal with the mental health aspects. Just report it!" And they need to discipline anyone who does not follow this policy.

Ein anderer Leser:

HaroldTheCat • 8 months ago

I don’t believe what church leaders say -- words are cheap. I believe what I see church leaders do in reference to the policies they set, and how they treat abuse victims.

Und zum Schluss:

hold • 8 months ago

"The membership has a right to know how much of their tithing money has been paid out to cover up abuse,"

Is he referring to the out-of-court settlements? That’s different from hush-money. Out-of-court settlements are typically in the interest of all parties, and so I hope he isn’t conflating settlements with cover-ups. Was silence about the abuse one of the terms of the settlement? And even if it was, that doesn’t necessarily indicate a cover-up

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