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der Beitrag:
Verfasser: Sappho
Datum: Freitag, den 26. Februar 2016, um 4:17 Uhr
Betrifft: Das zeigt einmal wieder, wie...

... altmodisch und rückwärtsgewandt die Mormonenkirche sein kann!

>>Die Kirche lehrt gegen homosexuelles Verhalten und empfiehlt "Enthaltung" als Ausweg. Für fundamentalistische Verhältnisse ist der Verzicht auf Maßnahmen gegen Leib und Leben (s. Saudi Arabien, ...) nicht unfreundlich.<<

Laut Mormonenlehre verlieren Homosexuelle das "ewige Leben", weil sie nicht wie der Mainstream, heterosexuell sind. Das als "human" und nicht "unfreundlich" abzutun, ist schon dreist! Weißt Du überhaupt, wie viele Menschen wegen ihrer Homosexualität körperlich und/oder seelisch kaputt gemacht wurden? Wie viele gläubige Mormonen deswegen Selbstmord begingen, sich an der BYU zu "heilen" versuchten? Wenn nicht, solltest Du dir das hier mal ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=SGdjIjpCSPM

>>Warum sollte die Kirche ihre Lehre ändern, wenn sie davon überzeugt ist, dass das Glücklichsein in der Ewigkeit davon abhängt, Leben weiterzugeben? Das mormonische Glücklichsein ist das ewige Leben und nicht nur die Unsterblichkeit. Selbst dienende Engel in der celestialen Herrlichkeit haben den Zweck ihrer Erschaffung nicht erfüllt und werden keine Fülle der Freude empfangen können.<<

Weil die moderne Wissenschaft längst erwiesen hat, auch, wenn man noch nicht alle Zusammenhänge erkennt, das Homosexualität genauso wie Heterosexualität, natürlich ist. Und das Menschen ein Recht darauf haben, eine einvernehmliche Sexualität zu leben. Und selbst in den USA die Homoehe mittlerweile erlaubt ist (dem Supreme Court sei Dank).
Aber ich weiß schon, was das mormonische Problem ist! In ihrem "Plan der Erlösung" Glaubensgebäude geht man von heterosexuellen Menschen aus. Niemand kam auf die Idee, auch wenn Joseph Smith einige bisexuelle und homosexuelle Menschen kannte und schätzte, dass es lang anhaltende homosexuelle Beziehungen geben würde. Die Menschen waren damals schlicht unwissend! Wenn Gott sie nicht aufgeklärt hat, oder sie es nicht hören konnten oder wollten, ist es ein Problem der Mormonen, keines von Gott oder homosexueller Menschen!

>>Wenn die Kirche darauf verzichtet, - trotz Gelegenheit - Kinder bis zum Ende derer Minderjährigkeit das Evangelium zu lehren, dann gibt sie doch den Eltern fast zwei Jahrzehnte Zeit, für ihren Lebensstil missionarisch tätig zu sein, um die Vorzüge homosexueller Lebensweise in die Herzen der Kinder einzupflanzen. Theoretrisch müssten die Kinder dann doch für Falschlehren wie heterosexuelle Lebengemeinschaft, ewige Ehe, ewige Vermehrung, ... unempfänglich sein.<<

Göttin, bitte wirf Hirn herunter, hier wird gerade ne Menge gebraucht!;-)
Kinder sind vielfältigen Einflüssen ausgesetzt! Eltern, Familie, Freunde, Schule, Kirche, um nur einige zu nennen. Und wenn Kirche, Schulfreunde (aus der Kirche), mormonische Familienangehörige etc., sie alle in das Kirchenhorn blasen, das Homosexualität als Sünde bezeichnet, wie denkst Du, wird sich ein Kind oder Teenager fühlen? Wird er zu seinen homosexuellen Eltern halten, oder sich eher von ihnen distanzieren? Erfahrungen zeigen, dass Letzteres leider viel zu häufig geschieht.
Vor allem, wenn die mormonische Familie, Kirchenmitglieder und/oder mormonische Klassenkameraden sie vor die Wahl stellen: Entweder sie, oder die homosexuellen Eltern! Auch das geschieht leider viel zu häufig (nicht nur bei Mormonen)!

>>Falls ein Kind mit einer solchen fast zwei Jahrzehnte durchgeführten homosexuellen Indoktrination jedoch seltsamerweise von seinem Lebenspartner Nachkommenschaft haben will, so zwingt die Biologie und nicht die Religion dieses Kind dazu, eine heterosexuelle Lebensgemeinschaft einzugehen.<<

Die meisten Homosexuellen kommen aus heterosexuellen Familien. Die meisten Kinder, die bei homosexuellen Eltern aufwachsen, sind von Natur aus heterosexuell. Niemand wird von den Eltern oder der Umgebung homosexuell gemacht! Das ist bull!

>>Wenn das Kind dann seelischen Halt in seinem neuen - von den homoerotischen Eltern nicht favorisierten - Lebensstil sucht, dann ist der Mormonismus nicht die schlechteste Wahl. <<

Homosexuelle Eltern wollen, dass ihre Kinder glücklich sind. Ich kenne kein homosexuelles Paar mit heterosexuellen Kindern, die mit deren Heterosexualität Probleme haben. Andererseits kenne ich aber viele Fälle, wo mormonische heterosexuelle Eltern ihre minderjährigen Kinder auf die Straße werfen (die Salt Lake Tribune berichtet immer wieder darüber), und den Kontakt zu ihnen verweigern. Das ist sehr christlich, oder?>-(
Was den Mormonismus als "Wahl" angeht, so wäre es eine schlechte Wahl, weil man in diesem Kult nicht frei ist!

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