Das Exmo-Diskussionsforum

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Seite erstellt am 29.6.22 um 21:18 Uhr
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Verfasser: shana
Datum: Donnerstag, den 11. April 2013, um 15:02 Uhr
Betrifft: nur ganz kurz zu Mrs. God u. dem Bibellesen

wollte das erst Linny schreiben, aber inzwischen hast du ja schon wieder gepostet:

>> @Shana, mein Mann sagt immer, dass Gott seine Frau nie erwähnt, weil sie ihm zu Heilig ist, als dass alle so über sie ablästern, wie es viele über ihn tun;-)

Das sagt nicht nur dein Mann, so antwortet  ’man’ allgemein bei den Mormonen auf diese lästige Frage, ist also die Standardantwort.

Und die Antwort der Missionare hat mir gezeigt, dass das wohl immer noch so ist.

Früher wurde ja in Missionsbroschüren gerne noch Eliza R. Snow zu diesem Thema zitiert, aber genauso wie Lorenzo Snows Couplet, eben nur noch so ein alter Spruch ist und nichts mehr ist, mit dem man stolz missionieren geht, hat man wohl auch bei der Himmlischen Mutter erkannt, dass das nur etwas ist, was einen in Erklärungsnöte bringt;-) ....

" I had learn’d to call thee father
Through thy spirit from on high;
But until the key of knowledge
Was restor’d, I knew not why.
In the heav’ns are parents single?
No, the thought makes reason stare;
Truth is reason—truth eternal
Tells me I’ve a mother there.

When I leave this frail existence—
When I lay this mortal by,
Father, mother, may I meet you
In your royal court on high?
Then, at length, when I’ve completed
All you sent me forth to do,
With your mutual approbation
Let me come and dwell with you."

zitiert aus:

http://exmormon.org/phorum/read.php?2,297741,297741
http://www.exmormon.org/mormon/mormon437.htm

>> Ohne eine grosse Freundin der Bibel zu sein, würde ich aber in diesem Fall doch dringendst zu etwas mehr Bibelstudium raten
>@Shana so schnell kannste die Bibel gar nicht durchlesen!

Ach nee? ....;-) Das hätte ich jetzt nicht gedacht;-).....

Ich habe die Bibel Wort für Wort, Satz für Satz, Kapitel für Kapitel, Buch für Buch von A bis Z mehrmals durchgearbeitet (tägliches rein Vers-bezogenes Schriftstudium nicht mitgerechnet) und dabei zig ’Arbeitsbibeln verschlissen’. Insofern ist auch mir klar, dass man gründliche Bibelkenntnisse nicht eben mal so an einem Tag erlangt.

ABER einen groben Überblick kann man sich recht schnell verschaffen. Was steht im AT, was steht im NT, chronologischer Ablauf, zeitliche Einordung der einzelnen Bücher. Wann entstanden die einzelnen Schriften und warum. Selbst wenn sich Bibelkenner hier um Feinheiten vielleicht noch streiten können, so ist das ganze Drumherum doch relativ unstrittig, wenn man es nicht mit irgendwelchen Fundamentalisten zu tun hat, die gegen sämtliche Erkenntnisse der Bibelforschung verbissen und fanatisch blind und taub anglauben.

Die Schriftstellen-Diskussionen mit den Missionaren bringen überhaupt nichts, wenn man keine Ahnung davon und kein Gefühl dafür hat, was die Bibel ist. In Jesaja soundso steht dieser oder jener Satz. Bibel aufschlagen nachlesen, ja da steht’s. Ja und?

Deshalb auch der Artikel und der Film über Othmar Keel, das hatte nicht nur etwas mit Gott, weiblich zu tun, sondern auch damit, wie man sich der Bibel und ihrem Inhalt nähern sollte.

Das ist beim AT ganz interessant, wenn auch nicht lebensnotwendig, man kann auch ohne diesen von mir leider betriebenen Zeitaufwand erkennen, dass es sich hier um Mythen und äusserst menschliche ’Tendenzschriften’ handelt.

Beim NT sägt man, wenn man ehrlich hinsieht, wann kam was dazu, leider auf dem christlichen Ast, auf dem man sitzt;-) siehe der ’Fall’ Lüdemann ... Tja alles nicht so einfach ...

Insofern man muss sich das nicht antun;-) um hinter den Sinn und Unsinn der Bibel zu kommen. Aber wenn man sich als Christ oder auch nur als Neu-Christ bezeichnet, sollte es eigentlich Voraussetzung sein.

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