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Seite erstellt am 16.4.24 um 17:02 Uhr
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Verfasser: Ghost
Datum: Freitag, den 8. Februar 2013, um 19:35 Uhr
Betrifft: Subjektive Aufarbeitung und Kirchenhistorie

>>>Bevor man sich zum Gewissen und Möchtegernekreuzritter der Mormonensektenorganisation aufschwingt, sollte man sich tunlichst intensiv mit der eigenen Kirchenhistorie beschäftigen...!! <<<

Ich glaube, das habe ich auch mal getan. Allerdings kam ich dabei zu einem etwas anderen Ergebnis als du, obwohl ich bei weitem kein Bischof war...;-)

>>>...Christen reichen der Himmlische Vater, Jesus Christus und der Heilige Geist vollkommen aus. Sie alle brauchen keine Freimaurertempelrituale, keine Peeping-Joe Kirchenerfindung und auch keine Offenbahrungsschriften von alten, verdorbenen, kriminellen, polygamen und pädophilen Betrügern.
<<<

Christen sind von Natur aus ja auch eher genügsam und bescheiden. So weit die Theorie.:-) In der Praxis sieht es jedoch eher etwas anders aus. Und wenn man einmal betrachtet, wie brav und selbstverständlich sich nicht gerade eine Minderheit in unserem Land wie selbstverständlich fiskalisierte Kirchenbeiträge vom Einkommen abziehen lässt, und der Staat an dieser Inkassoform mitverdient, und auch noch satte Pensionen für den Ruhestand von  Kirchenbeamten aufbringt, werde ich nachdenklich. Da ist mir eine neue Variante des Christentums schon lieber.

Und was die von dir beschriebenen bösen Onkels anbelangt: die findet man wohl überall. Eine ganze Religion in diesem Maße bzw. auf diese Sichtweise  reduzieren zu wollen, ist für mich kein Argument, sondern eine Art offenbarter Hilflosigkeit. Wie gesagt, und wie ich es auch schon hier zum Ausdruck gebracht habe, bin ich nach wie vor davon fasziniert, wie tiefgehend und facettenreich mormonische Sichtweisen in Bezug auf den Glauben sind. Wenn man sich damit nicht mehr verbunden fühlt, aus welchem Grunde auch immer, so kann ich das durchaus respektieren, aber wenn man dann auch noch als Mahner und Offenbarer in Sachen "Sektengefahr" auftritt und das Zepter der scheinbaren  Wahrheit schwingt und andere vor angeblich schädigenden Dingen bewahren will, halte ich das für eine rein subjektiv motivierte Sache.

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