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Seite erstellt am 11.8.22 um 22:08 Uhr
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Verfasser: Trzoska
Datum: Dienstag, den 15. Dezember 2009, um 23:11 Uhr
Betrifft: Auch ich habe viel gelernt.

Es scheint als ist der Mormonismus die ultimative Lebensschule, d. h. wenn man ihn komplett verdaut hat und nicht in ihm stecken geblieben ist. Ich konnte leider nicht erfahren, wie es ist, Mormonenprophet zu sein. Der Karriereknick ereilte mich schon, als ich Zweigpräsidentsratgeber war. Mit dem damaligen Wissen über die Kirche ging es nicht mehr weiter. Aber ich habe nach dem Durchleben des Mormonismus viel über das betrügerische Wesen des Menschen gelernt, mein naives Vertrauen in Menschen und Religion war gebrochen. Ich sehe, dass ich nur noch von Schwindel umgeben bin und ich sehe überall beschwindelte Menschen, die andere und sich selbst beschwindeln. Die Wahrheit zu erkennen kann bitter sein und einsam machen. Das ist der Weg, die Wahrheit zu erkennen oder zu finden. Man wird auf eine bestimmte Richtung reduziert, nämlich, dass zwischen mir und Gott (was auch immer das ist) nichts ist außer das absolute Vertrauen, sich im unendlichen Kosmos fallen lassen zu können. Der große Zenmeister Kosmos verwirrt den Schüler Mensch bis zum Äußersten - erst dann kommt die Erleuchtung. Schüler, sei bereit, dich verwirren zu lassen, und nimm den Verwirrtheitszustand als normal an, wie ein Weiser, dem seine Verrücktheit nicht peinlich ist!
Viel Spaß.

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