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Seite erstellt am 11.8.22 um 22:30 Uhr
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Verfasser: justMe
Datum: Donnerstag, den 10. Dezember 2009, um 14:31 Uhr
Betrifft: Nimm’s doch nicht alles so persönlich;-)

> Ich hatte die Hoffnung, durch einen unverbindlichen Austausch mit offenherzigen Menschen ein paar neue Perspektiven im Hinblick auf ein recht heikles Thema zu erhalten. Diese Hoffnung ist v.a. durch die sehr tiefgründige und gut durchdachte Rückmeldung von Nyu erfüllt worden.

Das freut mich sehr für Dich.

> Ich bin hingegen der Ansicht, dass Menschen verschieden sind. Man kann nicht von den Mormonen per se sprechen.

Du hast ja Recht, Gipfelstürmer!! Das ist im Prinzip auch meine Meinung. Ich hab’ wohl nur nicht weit genug ausgeholt, warum ich in diesem Falle so pauschalisiert habe.  Ich denke schon, dass es ab und an Dinge gibt, die die verschiedenen Idividuen trotz aller Unterschiedlichkeit gemeinsam haben. In diesem Falle zum Beispiel den Schmerz der angeblich weggebrochenen Basis, dieses unsicher sein, wie man mit jemandem umgeht, der nicht mehr der Mormonengemeinschaft angehört ... Ich kann dir gar nicht sagen, wie unzählig oft ich all diese Worte, diese Fragen, diese Verzweiflung schon gehört habe. Persönlich. KEIN Mitglied hat die Beziehung so aufrecht erhalten können, wie sie vorher war. Immer mit der Begründung der nun fehlenden Basis oder der Verunsicherung. Auch von anderen  ausgetretenen Mitgliedern werden die sehr ähnliche Erfahrungen geschildert. Von daher gehe ich davon aus, dass ein Großteil der Mormonen ein Problem in diesem Punkte hat. Ich hatte es auch als ich noch Mitglied war und Du stelltest auch diese Fragen ... von daher die Verallgemeinerung, okay;-)

> Genauso wenig wäre es angebracht, alle Katholiken, Europäer oder Schwarze in einen Topf werfen.

Und trotzdem sind die meisten Katholiken katholisch und die meisten Europäer leben in Europa und die von Dir genannten "Schwarzen"-Menschen haben eine dunklere Hautfarbe als andere Menschen.

> Ich denke, dass Menschen deutlich komplexer und individueller sind, als es in Deinen Ausführungen zum Ausdruck kommt.

Das ist mir schon auch bewusst;-) Ich bin echt nicht vom anderen Stern!!

> Der Hinweis, dass man ausgetretene Mitglieder einfach „normal“ behandeln soll, ist mir persönlich zu seicht, zu uninteressiert und zu banal.

Schade.

> Deine Tendenz, über Mormonen im Allgemeinen zu urteilen und komplexe Fragen des Umgangs als Standardproblem abzutun, auf das man einfach „normal“ reagieren soll, entspricht überhaupt nicht meinem Menschenbild.

Das ist schon klar.

> Jeder von uns ist verschieden, jeder von uns hat andere Ansichten und Bedürfnisse und jeder von uns versteht im konkreten Fall häufig etwas anderes unter einem „normalen“ Verhalten.

Auch das ist klar. Ich meinte ein "normales" Verhalten im gesellschaftlich anerkannten Sinne - nur zur Erläuterung. Das mormonisches Normalverhalten dem nicht in jedem Falle gleichzusetzen ist ist glaub’ ich bekannt.

> Aber gut, im Hinblick auf die Frage, wie eigenständig, vielschichtig und einmalig Menschen sind, trennen uns offenbar Welten.

Woher willst Du das jetzt wieder wissen???

-justME-

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