Das Exmo-Diskussionsforum

Beitrag 3 von 8
zum Thema Für Edgar
Seite erstellt am 19.8.22 um 16:08 Uhr
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der Beitrag:
Verfasser: James
Datum: Dienstag, den 21. November 2000, um 2:01 Uhr
Betrifft: Die Wahrheit über John Doe

Die Wahrheit über John Doe (nebenbei an Edgar: Spar die Mühe auf John Does
Mail zu antworten. Schicke Dein Antwort am besten gleich an Dr. Greg
Herrick. Warum? Wer ist Dr. Herrick? Lies weiter!)

Der Herr hat mir eine Offenbarung über John Doe (alias Rene Krywult)
gegeben. Nachdem ich seine Mails gelesen habe, auch seine Berichte in Thomas
Jurkes Website, fragte ich mich: "Was ist seine Motivation? Womit kämpft er?
Warum beschreit er z.B. nicht "wissenschaftlich-methodologisches Vorgehen"
bei Gunar, klagt über angebliche "Objektivität", nicht korrektes Zitieren,
greift immer wieder persönlich an etc." Leser des Forums kennen sein
Verhalten.

Zuerst zeigte ich viel Geduld und habe nicht gemurrt. Habe mir dann viele
Gedanken gemacht und es anschließend mit dem Verstand durchgearbeitet. Dann
habe ich den Herrn im ernsten Gebet gefragt und siehe ... der Herr hat meine
Herz brennen lassen. Meinem Verstand und meinem Herzen hat er gezeigt wie es
um John Krywult steht. Gab mir Antwort auf das Warum.

Zuerst schickte er mir jedoch ein Gleichnis.

Er zeigte mir eine  Begebenheit eines BYU Professors, der einen
intelligenten Studenten in seiner Religionsklasse hatte. Diese hinterfragte
ständig alle vorgetragenen Dinge. Eines Tages nahm der Professor den jungen
Mann nach der Vorlesung zur Seite um mit ihm zu reden, ihn zu fragen, warum
er immer wieder alles hinterfragt, so kritisch sei. Während der junge
Student viele Gründe vortrug, erhielt der Professor eine Eingebung des
Herrn. Der Professor sprach die Eingebung sofort aus: "Junger Mann, sind sie
unmoralisch?"
Der Student ließ den Unterkiefer herunterfallen und stammelte: "Ja, sehr
unmoralisch, und das bereits seit einiger Zeit."

Ich fragte den Herrn: "Was soll es bedeuten?" Dieser sagte mir, daß die, die
etwas bei anderen bekritteln oft damit selbst in Sünde liegen.

Der Herr öffnete sodann meinen Geist und ließ mein Denkvermögen erweitern
und zu erleuchten. Er erfüllte mich mit reiner Intelligenz und erweiterte
meinen Verstand mit gegenwärtigem und vergangenem Wissen. Und so führte er
mich im Geiste zu einer Mail, die John D. Krywult an Edgar geschrieben
hatte, in Antwort auf Edgars vorgeschlagene Auslegungsregeln.

Und der Herr sage mir:

"Siehe mit Deinen eigenen Augen sein Menschenwerk. Wie er die Menschheit in
seiner Verschlagenheit täuscht und versucht in die Irre zu führen."

Und ich sah und las seine Mail (John Doe am Dienstag, den 7. November 2000,
um 15:49 Uhr an Edgar, unter "Leider nicht ganz."

Und ich sah und las, daß er wieder diese Mail an Edgar schickte (John Doe am
Donnerstag, den 16. November 2000, um 13:09 Uhr an Edgar, unter "Für Edgar,"
wohl in großer Sorge um dessen Seelenheil, auf daß er nicht verloren gehe
bevor er seine Mail gelesen hatte. Ich sah, daß der Inhalt beider Mails
identisch war, von einem Begrüßungsabsatz abgesehen.

Und der Herr fragte mich: "Erinnerst Du Dich an seine Anklagen?"

Ich sagte: "Ja, Herr." Und in seiner Gnade ließ der Herr John D. Krywults
Wehklagen vor meinen Augen vorbeiziehen:

"Mach DU Deine Hausaufgaben, bevor Du mir in Deiner herrlich überheblichen
Art etwas aufgibst ... Vielleicht solltest Du ... Dich mal ERNSTHAFT mit
Fachliteratur und Originalquellen beschäftigen ... Ganz einfach: Deine
Regeln zur Bibelauslegung sind NETT. Aber sind sie auch wahr? ... ich werde
dann eine andere Auslegung machen und sehen, was Du dazu sagst ... Ich rege
mich auf über unvollständiges Zitieren ... Im Sinne eines
wissenschaftlich-methodologischen Vorgehens ist diese Information aber
unumgänglich ..."

Ich rief: "Genug Herr!"

Und so las ich erneut die Mails erneut. Und der Herr zeigte mir den
ungewöhnlichen Schreibstil, stilistische Holprigkeiten und Anglizismen. Ich
verstand. So führt der Herr meine Hand und meinen Augen durch das Internet
und mit der Macht meines Sehersteines, sprich Monitor erleuchtete mich der
Herr und sprach:

"Sieh und vergleich!"

Und ich verglich.

Und nun kann jeder mit vergleichen. Der Herr hatte mich hierher geführt:

http://www.bible.org/docs/nt/books/act/act2.htm

Hier der Vergleich:

John D. Krywult (JDK) an Edgar ohne Klammern, der Originaltext von Dr. Greg
Herrick (DGH) (siehe obige Website) in Klammern ( ), Kommentare von mir in
<>.

In einer anderen Mail hatte JDK an Edgar bereits geschrieben:

"... ICH werde dann eine andere AUSLEGUNG MACHEN und sehen, was Du dazu
sagst ..."

Hier nun die Mail:

JDK: "Da ich nicht weiß, ob Du dieses Posting schon gelesen hast und noch
beachten wirst, oder ob das untergegangen ist, poste ich halt nochmal:

Offensichtlich habe ich mich nicht verständlich ausgedrückt. Was ich wollte
ist, daß Du mir zeigst, wie die Regeln, die Du vorgegeben hast (bzw. die Du
gelernt hast) sich ANWENDEN lassen. Ich wollte sie in Aktion erleben.

ICH <meine Herv.> will es Dir vormachen, so wie ich denke, daß es nach
diesen Regeln gemacht gehört. Sei bitte so gut und sag mir, ob ich es
richtig gemacht habe. Ich wende besonders A5 und A11 an, wobei ich mich
bemühe, die anderen nicht aus den Augen zu lassen.

Als Übersetzung nehme ich Luther, obwohl Elberfelder genauer wäre, aber das
ist gleichgültig, denn ICH <meine Herv.>
werde auch den Hebräischen Text berücksichtigen.

PS 16 <gemeint ist Psalm 16 aus dem AT)>

Ein gülden Kleinod Davids...

Als Untertitel des Psalmes erfahren wir, daß David mit diesem Psalm zutun
hatte, allerdings ist nicht gesagt, daß er der Autor ist.
DGH: (...ascribes Davidic authorship ... such is not clear in a study of the
Psalm itself ...)

JDK: Der Ausdruck dw]d’l= ist ein mehrdeutiger Ausdruck.
DGH: (The expression dw]d’l= ... is an ambiguos phrase.)

JDK: Die Präposition l= kann "von" im Sinne der Autorenschaft bedeuten, aber
auch in dem Sinne, daß es zu einer Davidischen Sammlung gehört.
DGH: (The prepostion l= can mean "by" (i.e. auhored by David) or "to" (i.e.
belonging to a Davidic collection)...)

JDK: Der Name "David" kann sich auf den König David beziehen, aber auch auf
jeden anderen König aus der Linie Davids (vgl. Hosea 3:5; A. A. Anderson,
Psalms 1-72, The New Century Bible Commentary, ed. Ronald E. Clements (Grand
Rapids: Eerdmans, 1972), 43-45. But, see GKC, par. 129 c who say: "Moreover,
the introduction of the author, poet, &c., by this lamed auctoris is the
customary idiom also in the other Semitic dialects, especially in Arabic.")
DGH: (... and the name "David" can refer to King David or any future King of
the Davidic line (cf. Hosea 3:5) <Es folgt Fußnote 5 sodann> A. A. Anderson,
Psalms 1-72, The New Century Bible Commentary, ed. Ronald E. Clements (Grand
Rapids: Eerdmans, 1972), 43-45. But, see GKC, par. 129 c who say: "Moreover,
the introduction of the author, poet, &c., by this lamed auctoris is the
customary idiom also in the other Semitic dialects, especially in Arabic.")

JDK: Der Psalm ist einer der Miktam Psalme, aber im Gegensatz zu vier der
anderen sechs, die diese Gruppe ausmachen (nämlich 56, 57, 59, 60) gibt es
keinen Hinweis im Titel auf eine Begebenheit im Leben Davids.
DGH: (The Psalm is one of the Miktam Psalms, but in contrast to four of the
other six that make up this group (i.e., 56, 57, 59, 60), there is no
reference in the title of the Psalm to any event in the life of David.)

JDK: Der Autor und die Datierung des Psalms kann daher nicht fixiert werden.
DGH: (... the authorship and date of the Psalm cannot be fixed ...) <JDK
verfälscht die ursprüngliche Bedeutung des Zitats! Dort heißt es nämlich :
cannot be fixed with certainty, also: nicht mit Sicherheit fixiert werden.>

JDK: Andererseits nennt Petrus im Neuen Testament David als den Autoren.
DGH: (While Peter in his Pentecost sermon clearly ascribes Davidic
authorship to the Psalm ...)

JDK: Da wir das Neue Testament als höherwertiger betrachten müssen
(entsprechend den Regeln), als das Alte, ist die Autorenschaft und die
Entstehungszeit damit ziemlich erklärt. <Der erste eigenständige, nicht ohne
Quelle erwähnende stehlende Satz von JDK, der jedoch ja von Edgar vorgegeben
wurde.>

JDK: Psalm 16 ist ein Zuversichtspsalm (vergleiche auch Psalm 4, 11, 23,
27:1-6; 62; 131), aber möglicherweise hat er sich aus einem Klagepsalm
entwickelt (siehe auch Ps 17:8; 140:4).
DGH: (Psalm 16 is a Psalm of Confidence (cf. also Psalm 4, 11, 23, 27:1-6;
62; 131), but may have developed out of the category of the Lament Psalms
(cf. 17:8; 140:4). <JDK übersetzt falsch "Klagepsalm" statt Klagepsalmen
(Lament Psalms)>

JDK: Einige Kommentatoren schlagen auch eine Trennung in zwei Teile vor:
DGH: (... commentators have suggested the psalm to be broken down.) <JDK
unterschlägt das Original "In any case, while most commentators recognize it
as a Psalm of Confidence, there is no shortage of ways commentators have
...">

JDK: 1. Der HERR im Leben des Psalmisten (1-8)
DGH: (1. The Lord is His Portion of Life (1-8) and ...) <JDK unterschlägt
völlig den Satz vorher, nämlich die wirkliche Quelle dieser Aufzählung:
"Perhaps the best overall, general breakdown, is that offered by Ross: 1)
The Lord ..." Dementsprechend läßt er die dazugehörige Quelle völlig unter
den Tisch fallen.>

JDK: 2. Der HERR wird ihn erretten (9-11).
DGH: (... and 2) the Lord Will Preserve him (9-11).)

JDK: Dabei sind dann die Verse 1-2 die Einleitung mit Gebet und
Glaubensbekenntnis sind.
DGH: (Within this two part, overall structure we may say that vv. 1-2
constitute the introduction with a prayer and statement of faith; ...)

JDK: 3-4 erklären den Kontrast zwischen jenen, die YHWH als ihren Gott
beibehalten und jenen, die anderen Göttern nachrennnen.
DGH: (... faith, vv. 3-4 communicate a contrast between those that mantain
YHWH as their God and those that seek other gods; ...)

JDK: 5-8 sind Ausdruck des Vertrauens und der Zuversicht des Psalmisten in
den HERRN, und 9-11 spricht von der Größe Gottes und des Schutzes, den er
dem Psalmisten gewährt, sodaß er sich sicher fühlen kann.
DGH: (... gods; vv. 5-8 state the psalmist’s trust and confidence in YHWH
and vv. 9-11 speak of the greatness of YHWH’s deliverance and preservation
of the psalmist so that he might feel secure and continue to enjoy Him.)
<JDK ändert willkürlich das Original von Gerrick in HERRN und Gottes,
anstaatt YHWH.>

JDK: Im Großen und Ganzen ist die Aussage des Psalmes folgende: David ist
zuversichtlich, daß YHWH ihn von einem vorzeitigen Tod behüten wird und ihm
ein gutes Leben gewähren wird, weil er zu YHWH steht, und er weiß, daß YHWH
diejenigen, die ihm dienen, nicht von Unglück und vorzeitigem Tod
überwältigen läßt.
DGH: (The overall message can be summarized as follows: David is confident
that YHWH will preserve him from an untimely death and instead grant him a
rich full life because he has chosen YHWH as his portion and he knows that
YHWH will not permit his "loyal one" to be overcome with calamity and
death.14) <JDK ändert "rich full life" in "gutes Leben" und unterschlägt die
Fußnote 14 aus dem Original.>

JDK: 16:1: "Bewahre mich Gott; denn ich traue auf dich." Dieser Ausdruck
erinnert an einen Klagepslm, aber es ist schwer, zu diesem Zeitpunkt zu
bestimmen, ob es eine akute Gefahr gibt, oder ob der Psalmist einfach um
weiteren Schutz für die Zukunft fleht.
DGH: (Keep [preserve] me, O God, for I have sought refuge in you." This
expression ... brings to mind the Psalms of Lamentation, but it is difficult
in at this point in the psalm to tell if the danger is current or the
psalmist is simply asking for continued protection and safe-keeping in the
future.17) <JDK unterschlägt Fußnote 17>

JDK: Allerdings geht es um Erlösung von physischen Problemen und Leid.
DGH: (The point, however, to be made here, is that the type of protection
being asked for is deliverance from physical harm and trouble.) <JDK
unterschlägt wieder, zwangsweise, den Folgesatz: "If, as Ross says, this
governs the whole Psalm, then it is reasonable to conclude ..." Zwangsweise,
weil wieder der ursprüngliche Schreiber genannt wird: Ross.>

JDK: 16:4 "Aber jene, die einem andern nacheilen, werden groß Herzeleid
haben." Diese Menschen, wer immer sie sind, sind anderen Göttern
nachgelaufen und haben Leid über sich gebracht.
DGH: (16:4 "they will multiply their pains; they have acquired another
[god]." ... These people, whoever they were, had sought after other gods and
were thus destined to bring pain upon themselves.) <Völlig unlauter
unterschlägt JDK an dieser Stelle, zwischen "... haben." Diese Menschen"
diesen Satz: "There are several problems with the precise translation of
Wrhm,19 but the overall sense is clear enough," aufzeigend, daß es "mehrere
Probleme mit der präzisen Übersetzung ...">

JDK:  In diesem Zusammenhang bedeutet das Leid in diesem Leben (s.a. Gen
3:16). Impliziert wird, daß David, als einer der YHWH als einzigen Gott
angenommen hat, dieses Leid in diesem Leben (in diesem Zusammenhang ist auch
Tod in diesem Leid inkludiert) nicht erleben würde, sondern Angenehmes.
DGH: (In this context, this pain amounts to suffering in this life (cf. Gen
3:16 for a similar phrase).20 The implication is that David, as one who had
taken YHWH only as his God, would not have this pain in life (in his present
context pain and suffering includes death), but would instead have pleasant
things.) <JDK unterschlägt wieder Fußnote 20, daß engl. "includes" übersetzt
JDK mit "inkludiert"!!! Übrigens einer der oben erwähnten Stolpersteine,
Anglizismen.>

JDK: Das kommt in 16:6 deutlicher heraus.
DGH: (This is brought out in 16:6.)

JDK: 16:6 "Das Los ist mir gefallen aufs Liebliche; mir ist ein schön
Erbteil geworden.". David scheint metaphorisch zu sagen, daß Gott ihm
Herausragendes gegeben hat und ihm Dinge gegeben hat, die andere, die
anderen Göttern folgen, nicht bekommen können.
DGH: (16:6 "the lines have fallen for me in pleasant places; Indeed, I have
an excellent heritage"). David seems to be saying metaphorically that his
inheritance ... marked out by God and is indeed excellent ... as well as all
the blessings that He has provided which those who run after other gods
cannot enjoy ...22) <JDK unterschlägt wieder Fußnote 22>

JDK: Es geht um die Segnungen im "Hier und Jetzt", nicht um das, was er im
Leben nach dem Tod bekommen soll.
DGH: (... The problems and blessings are all in the "here and now," as the
metaphorical reference to the apportioning of the promised land, and the
portion and cup indicate.23) <Wieder wird Fußnote 23 unterschlagen>

JDK: 16:8 "denn er ist mir zur Rechten, so werde ich fest bleiben." In
diesem Zusammenhang bedeutet der niphil Imperfekt fwMa, möglicherweise den
Gedanken der Angst als Antwort auf Schwierigkeiten., es könnte aber auch der
Tod selbst sein (s.a. Psalm 13:5).
DGH: (16:8 "because [you are] at my right hand, I will not be shaken." In
this context, the niphil imperfect fwMa, probably refers to the thought of
fear in response to adversity24 or indeed may refer to death itself (cf.
Psalm 13:5).25) <JDK unterschlägt wieder Fußnoten 24 und 25>

JDK: Diese Möglichkeit ist sogar recht wahrscheinlich, da der Psalmist im
nächsten Vers davon spricht, daß sein Körper in Sicherheit liegen soll, d.h.
diesem wird kein Leid geschehen.
DGH: (This latter option is quite probable given the next verse wherein the
psalmist says that his body shall dwell in safety; i.e., will come to no
harm.)

JDK: David sieht sich also körperlichen Schwierigkeiten gegenüber, die zu
seinem (vorzeitigen) Tod führen könnten (V. 9 u. 10)
DGH: (The point is, that David was facing the probability of physical harm,
perhaps, given verses 9-10, physical harm that would eventually lead to his
untimely death.26) <Fußnote 26 wird unterschlagen>

JDK: 16:9a "Darum." Das Bindewort /kl verbindet seine Zuversicht aus Vers 8,
nämlich daß er nicht bewegt wird (nicht stirbt) mit seinem Jubel in Vers 9
und der Zuversciht, daß sein Körper sicher bleibt.
DGH: (16:9a "Therefore." The inferential conjunction /kl connects his
previous confidence in verse 8, namely, that he would not be moved or shaken
(possibly die), to his rejoicing in 16:9a, b and to his confidence that his
body would dwell in safety in 16:9c.)

JDK: Es geht hier total um körperlichen Schutz, denn was sonst soll "mein
Fleisch wird sicher liegen" im Zusammenhang mit "ich werde fest bleiben"
heißen?
DGH: (The entire focus is on physical protection, for what else could my
flesh shall dwell in safety mean when connected to I will not be shaken?)

JDK: Eine Auferstehungshoffnung steckt hier nicht ausdrücklich drinnen
(Elliott E. Johnson, "Author’s Intention and Biblical Interpretation," in
Hermeneutics, Inerrancy and the Bible, ed. Earl D. Radmacher and Robert D.
Preus (Grand Rapids: Zondervan, 1984), 420, 21.).
DGH: (The point is that his body would dwell securely and not come to harm
in any way.27 It appears to me to go well beyond the historical situation
and language of the psalm to argue that my flesh shall dwell in safety means
hope for a resurrection.28) <Fußnoten 27 und 28 werden unterschlagen>

JDK: 16:10a "Denn du wirst meine Seele nicht dem Tode lassen." Bis jetzt
haben wir gesehen, daß der Psalmist erwartet, daß er in nächster Zeit weder
Ledi noch Tod erfährt.
DGH: (16:10a "’for’ you will not abandon my soul to Sheol." We have seen,
that up to this point, the psalmist is confidently anticipating that he will
not suffer harm or death.)

JDK: Stattdessen jubelt er, weil YHWH zu seiner Rechten steht, ein sicheres
Zeichen des Schutzes (Ps 110:5; 121:5).
DGH: (Instead, he has been rejoicing because YHWH is at his right hand-a
sure sign of protection (cf. Ps 110:5; 121:5).)

JDK: Vers 10 erklärt nun den Grund seiner Zuversicht.
DGH: (Verse 10 is a clear explanation of the grounds of this confidence.)

JDK: Deer Qal imperfekt bzo[}t’ mit dem negativen partikel al zeigt an, daß
sein "sich an Gott freuen" etwas ist, daß auch in die Zukunft geht, weil
Gott David nicht dem Tod überlassen wird.
DGH: (The Qal imperfect bzo[}t’ with the negative particle al indicates that
his rejoicing in God is something that will continue into the future for
(yK) YHWH will not abandon David to Sheol.) <JDK ändert willkürlich "Sheol"
in "Tod und läßt die kurze Diskussion im Original, zum hebr. "Sheol", unter
den Tisch fallen.>

JDK: Das verb bzu mit der Präposition l zeigen eine Bewegung in Richtung
eines Ortes oder Zsutandes an, nicht die Bewegung aus einem Ort oder Zustand
heraus.
DGH: (The verb bzu plus the preposition l indicate motion toward a place or
state, not movement out of a place or state.29) <Und fast immer fehlt die
Fußnote>

JDK: Es geht also nicht darum, daß Gott ihn aus dem Tod wieder herausholt,
sondern daß er ihn jetzt nicht sterben läßt.
DGH: (... for in the argument of the psalm up to this point, the pslamist is
not even anticipating death, but is exulting in the assurance of God’s
protection from death.)

JDK: 16:10b "und nicht zugeben, daß dein Heiliger verwese" Diese Zeile
entspricht 10a und erklärt das, was David gerade gesagt hat, näher.
DGH: (16:10b "You will not give your holy one to see corruption." This line
is parallel to 10a and gives a further clarification of what was just said
by David.

JDK: David meint also, daß die Gefahr in der er schwebt, nicht zum Tod
führen wird, weil er ja Gottes "Heiliger" ist.
DGH: (David is certain that he, as the ’holy one’33 of YHWH, will not see
death; ...) <Fußnote 33 unterschlagen>

JDK:  Es geht nicht darum, daß David NIE sterben, nie verwesen wird (Psalm
39:13, 14 MT).
DGH: (David clearly believed that he would die someday (cf. Psalm 39:13, 14
MT). <Ein Teil der Diskussion wird willkürlich fallengelassen, ebenso
Fußnoten 34 und 35.>

JDK: 16:11a "Du tust mir kund den Weg zum Leben" Da David zuversichtlich
ist, nicht zu sterben, bezieht sich das wohl auf den Rat, den Gott ihm gibt
(s. V. 7), welcher es ihm ermöglicht, sein Leben auch in gefährlichen
Situationen gut zu leben.
DGH: (16:11a "you will cause me to know the path of life." Again, since
David is confident that he will not die, these words are best applied to the
counsel God gives him (cf. v. 7)37 that enables him to continue to live
unharmed in a dangerous situation.) <Fußnote 37 verschwindet.>

JDK: 16:11b, c "vor dir ist Freude die Fülle und liebliches Wesen zu deiner
Rechten ewiglich." In Sheol, dem Ort der Toten, erfährt niemand die
Gegenwart Gottes.
DGH: (16:11b, c "the fullness of joy with your presence; pleasures at your
right hand forever." In Sheol, a person will not enjoy the presence of God.)

JDK: Deshalb, da er ja zuversichtlich ist, nicht zu sterben, erfreut er sich
des Wissens, daß YHWH ihm zur Seite stehen wird und er sich der Gegenwart
Gottes erfreuen kann, solange er lebt.
DGH: (Therefore, since he is confident that he indeed will not die and be
abandoned to Sheol, David rejoices in knowing that he will continue to live
and experience great joy in his relationship with YHWH.)

JDK: (Der Ausdruck jx’n, den Luther mit "ewiglich" übersetzt, findet sich 41
mal im MT, und meint entweder die Überlegenheit Israels (1 Sam 15:29) oder
ein Attribut Gottes (1 Chron 29:11). Es meint aber auch immer
Wiederkehrendes in der Natur (Ps 74:3), "immer" im Sinne von "eine lange
Zeit" (2 Sam 2:26), oder einfach so lange das Leben einer Person dauert (Ex
21:6; Ps 74:1). Diese letzte Bedeutung ist es, die ich hier verstehe, weil
David weiß, daß er nicht jetzt sterben wird, andererseits weiß er, daß er
irgendwann sterben muß. Diese letzte Bedeutung ist es, die ich hier
verstehe, weil David weiß, daß er nicht jetzt sterben wird, andererseits
weiß er, daß er irgendwann sterben muß. Es geht also nicht um "Ewiges Leben"
nach dem Tod.

Interessanterweise übernimmt JDK an dieser Stelle plötzlich die gesamte
Fußnote 41:

DGH: (41 The term jx’n occurs some 41 times in the MT and can refer to the
idea of the imminence of Israel (1 Sam 15:29) or an attribute of God (1
Chron 29:11). It also refers to the perpetual nature of things in nature (Ps
74:3); to "forever" in the sense of a long time (2 Sam 2:26), or simply as
long as a person’s life lasts (Ex 21:6; cf. Ps 74:1). This last sense is the
sense I am understanding here in Psalm 16:11 because David knows he will
live and not die-he is not thinking eternal life, i.e., life after death.)

JDK: Wie wir wissen stritten sich die Juden zur Zeit Jesu darüber, ob es
eine Auferstehung und ein ewiges Leben gibt, oder nicht. Die Sadduzäer
lehnten das ewige Leben ab, die Pharisäer glaubten daran. Grund für diesen
Streit war, daß es im AT nur zwei Stellen gibt, die die Idee der
Auferstehung zu propagieren scheinen, und das sind Jesaja 26:19 und Daniel
12:2 (diese sind wesentlich jünger, als der vorliegende Psalm!). Auch diese
akzeptierten die Sadduzäer nicht als Grundlage für die Lehre von der
Auferstehung. Tatsache ist: Die Auferstehung war KEINE feststehende Doktrin
bei den Juden, und sie findet sich auch nicht explizit in den Psalmen.
DGH: (That there is no explicit idea of the afterlife and certainly not of
resurrection in the psalm accords well with broader historical/theological
considerations current at the time of the writing. At this point in the
development of the canon, and to a point much later, there appears to be no
clear references to resurrection, and so to view Psalm 16 as speaking to
that issue may be somewhat anachronistic. Two Old Testament texts which do
seem to have in them the idea of resurrection include Isaiah 26:19 and
Daniel 12:2, but these texts are much later in date.)

JDK: Weiters gibt David auch an keiner anderen Stelle irgendeinen Hinweis,
daß ihm ein Leben nach dem Tod bekannt gewesen wäre (2 Sam 7:12; 12:23; Ps.
39:5-7) In Ps 39:13, 14 (Elberfelder) beschreibt er den Tod als den Zustand
des Nicht-seins: "13 Höre mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien;
schweige nicht zu meinen Tränen! Denn ein Fremdling bin ich bei dir, ein
Beisasse wie alle meine Väter. 14 Blicke von mir weg, daß ich [noch einmal]
fröhlich werde, bevor ich dahingehe und nicht mehr bin!"
DGH: (Further, this appears to have been David’s own perspective on death as
well. He did not seem to really articulate a concept of life after death
(cf. 2 Sam 7:12; 12:23; Ps. 39:5-7). In Psalm 39:13, 14 (MT) he says: "Hear
my prayer O Lord, and give ear to my cry; Do not be silent toward my tears
because I am a stranger with you; a sojourner like all my fathers. Look away
from me so that I may know (some) happiness before I go (i.e., die) and am
no more ([ynnyaw]; author’s trans.) <Wieder wird Fußnote 46 unterschlagen>

JDK: Der weitere Kontext sollte wohl der sein, wie die Juden Psalm 16
verstanden. Und das deckt sich eigentlich wunderbar mit dem Gesagten: David
spricht mit Gott. Im Gegensatz zu anderen ist dieser Psalm kein
messianischer (=er spricht NICHT über den Messias). Zu Vers ´9 und 10 lautet
die Midrash, daß Davids Körper in seinem Grab nicht verweste. Die Midrash zu
Vers 11 sagt, daß ein langes  ("volles") Leben dem geweährt wird, der sich
an die Weisung (Torah) hält und gottesfürchtig ist.
DGH: (There is no evidence, according to David Williams, that Psalm 16:10
ever received a messianic interpretation in the first century or earlier.56
The midrash on 16:9, however, indicates that David rejoiced in the Lord
Messiah who would rise up out of him ... 57 The midrash on Psalm 16:11 says
nothing about eternal life, but only that life in the present is available
for those who keep the Torah, fear God, and accept God’s discipline.) <JDK
zitiert einmal den ursprünglichen Text, ohne Nennung von David Williams, und
zum Schluß Fußnote 57, die er je jedoch nicht als solche deklariert.>

JDK: Edgar: Stimmst Du meiner Auslegung dieses Verses nach den von Dir
angegebenen Regeln zu?"

Man lese erneut! "Stimmst Du MEINER AUSLEGUNG ... zu?"

Ich stimme dem zu, daß John Doe Krywult

1) zu 99,5% von Dr. Greg Herrick abgeschieben hat

2) dies an keiner Stelle (er hatte zweifach die Gelegenheit dazu) erwähnt

3) geistigen Diebstahls allergröbster Art begeht

4) nirgends selbst auslegt, sondern ganze Seiten an Text ohne
Quellenhinweis, raubt

5) Edgar grob arglistig täuscht

6) der Heuchelei, Täuschung und der Lüge ertappt worden ist

7) nach verrichtetem Werk das schlechte Gewissen plagte, er versuchte
andeutend sein Täuschungswerk zu vertuschen, als er schrieb (am 19. November
2000, um 22:19 Uhr, an Edgar in "Schau genau":

"Ich warte noch Deine Antwort auf meine Auslegung ab (ich folge in ihr der
Auslegung eines evangelikalen Theologen), werde dazu noch antworten und das
wars."

Obacht!: "... MEINE AUSLEGUNG ... ich FOLGE in ihr der Auslegung ..." Folge?

Offensichtlich hatte JDK eine Vorahnung (das Licht Christi?) daß ich ihm auf
der Spur war.

Und der Herr schloß die Vision und sprach zum Schluß zu mir:

""James, Du mein getreuer Knecht, höre! (2. Timo 3:13 und 14 zitierend) Böse
Menschen und Schwindler dagegen werden immer mehr in das Böse hineingeraten;
sie sind betrogene Betrüger. Du aber bleibe bei dem, was du gelernt und
wovon du dich überzeugt hast. Du weißt, von wem du es gelernt hast."

"Ja, Herr!"

James

PS: Für Edgar:

Edgar, in Anbetracht der obigen, offensichtlichen Fakten, wäre es evtl.
sinnvoll, Deine Worte, die Du in zwei Mails an John Doe Krywult geschrieben
hast, erneut zu überdenken:

"Die Beantwortung stellt an mich etliche Anforderungen, da ich wie bereits
gesagt kein Theologe oder spezieller Schriftgelehrter bin. Du scheinst eher
aus dieser Ecke zu kommen."

Und:

"Du hast doch die nötige Intelligenz bist gebildet und kannst altertümliche
Sprachen, und damit auch genügend geschichtliches Wissen ..."

Spar Dir die Zeit!;-) Denn, diese Deine Einschätzung beruht auf einer fast
gelungenen, arglistigen Täuschung!

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