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Beitrag 4 von 12
zum Thema Acht Mormonische Mythen
Seite erstellt am 29.11.23 um 17:23 Uhr
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der Beitrag:
Verfasser: Edgar
Datum: Sonntag, den 19. November 2000, um 16:47 Uhr
Betrifft: An John Doe, Bewerter der Lüge

Hallo John Doe

Zunächst herzlichen Dank an James, dass er mich trotz meinen Übersetzungsfehler in Schutz nimmt. Da flogen ja richtig die Fetzen. Ich bewundere sein Wissen und seinen Kampfgeist.
Unter seinem Sperrfeuer werde ich versuchen hier und da als Grenadier mal wieder eine Handgranate zu werfen, auch wenn sie nicht immer so richtig zündet.

John Doe, inzwischen konnte ich ja erfahren, dass dies gar nicht Dein wirklicher Name ist, sondern, dass Dein Name René Krywult ist. Bei mir ändert dies nichts. René Krywult sagt mir so wenig wie John Doe. Vermutlich bist Du ein unter den Mormonen wohlbekannter mormonischer Schriftgelehrter, nur wolltest Du uns dies (noch nicht) nicht offenbaren.
Warum eigentlich nicht?
Dabei hast Du bei mir gezweifelt, dass mein Name Edgar ist. Damit garantiere ich Dir nochmals Edgar heisse ich sei Geburt und werde es so bis zu und nach meinem Tod heissen. Ich sehe hier keine Veranlassung dies zu ändern.
Hätte ich den meinen Namen vor der Rache der Mormonen verstecken müssen? Heute nehme ich an, dass es keine geheime Daniten mehr gibt die mich umbringen werden.
Es könnte jedoch schon sein, dass ein "wahnsinniger" Mormone auf so eine Idee kommen könnte. Vor einigen Jahren gab es in einer psychiatrischen Klinik in Zürich einen Mann der glaubte Joseph Smith zu sein.

Nun René zu Dir.
Ich bewundere Dich mit welcher Energie und Du Dich für eine falsche Sache verwendest. Erhältst Du gar Geld von der Kirche, dass Du Dich so für sie einsetzt? Oder hast Du Dich zu lange nur mit der einseitigen Information der Kirche befasst. Du hast doch die nötige Intelligenz bist gebildet und kannst altertümliche Sprachen, und damit auch genügend geschichtliches Wissen um mit der Zeit zu erkennen, dass das ganze Kirchengebäude auf Sand gebaut ist.

Besuche bitte einmal eine grössere Bibliothek in Deiner Nähe und suche nach frischem archäologischen Material über die Entdeckungen und Grabungen in Nord-Mittel und Südamerika.
Diese Entdeckungen haben gar nichts mit den Mormonen oder deren Geschichte zu tun. Es sind sehr viele und  z.T. sehr interessante Dinge die hier ans Tageslicht kommen.
Sie zeigen jedoch auch eindeutig, dass die ganzen Geschichten des Buches Mormon überhaupt nicht ins alte Amerika passen.
Dies bedeutet es gab diese dort geschilderten Propheten und Völker gar nie. Somit ist alles was darin steht reine Fiktion.
Wenn Du Dich damit befasst, wirst Du erkennen, dass das ganze Buch Mormon ein Märchen ist. Das ganze Mormonentum und die daraus entwickelte Ideologie baut sich ja auf das Buch Mormon auf.
Nur leider, wissen wir "Eingeweihten" inzwischen, dass auch das Buch Mormon nicht das Gelbe vom Ei ist, sondern die teilweise sehr abstrusen "Offenbarungen" von Joseph Smith und den nachfolgenden Propheten, die Grundlage der verwirrlichen komplizierten und unklaren Mormonentheologie und Religion ist.
Eines ist festzustellen, Joseph Smith war in seiner Art genial, wie er die Geschichte von Ethan Schmith, der King James Bibel mit seinen diversen Kenntnissen auch der Magie und mit seiner Phantasie zu einer Art Bibel-Märchen-Roman miteinander verknüpfte um dann als "Prophet" dazustehen,  um Geld Ansehen und Macht zu erlangen.
Aus die Gebräu welches das Buch Mormon, die Lehren und Bündnisse und die Köstliche Perle darstellen, Schlussfolgerungen  zu ziehen, wie wir uns im Leben zu verhalten haben, ist fatal und wie es andere bereits bemerkt haben ein tragischer Irrtum.
Denn, was für einen Unsinn diese "Propheten, Seher und Offenbarer und Apostel" inzwischen alles auf die Welt gesetzt haben kannst Du in dem Teil lesen welches ich jetzt in diesem Forum unter dem Titel "Urteile selbst" veröffentlicht habe.

Ich kann Deine Schlussfolgerungen gegenüber der Bibel verstehen, weil Du alles aus dem Blickwinkel des Mormonentums betrachtest. Dieses Mormonentum geht jedoch  von vollständig falschen Voraussetzungen aus. Ãœber die Schlussfolgerungen die sich aus den falschen Voraussetzungen ergeben zu diskutieren und sich in die Haare zu geraten erachte ich jedoch als Zeitverlust und sinnlos.
Ich hoffe Du verstehst dazu meine Einstellung.
Der Deutsche Ausdruck dazu heisst, wenn ich mich nicht irre
"Das Pferd vom Schwanz her aufzuzäumen".

Auf die Antwort bezüglich der Auslegung bitte ich Dich wie bereits gesagt noch weiter zu warten. Dazu muss ich viel mehr aufarbeiten.

Mit bestem Gruss

Edgar

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