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Beitrag 16 von 20
zum Thema sex vor ehe und charles darwin
Seite erstellt am 14.8.22 um 6:28 Uhr
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der Beitrag:
Verfasser: James
Datum: Sonntag, den 5. November 2000, um 20:08 Uhr
Betrifft: Ob er es begreift?

Nachdem "vedma" am 31.10. 2000, um 10:32 Uhr, unter "Pseudonyme" dies mailt:

"mit dem Pseudonym John Doe wäre ich übrigens an deiner Stelle vorsichtig,
da ein John Doe im Internet als Kinderschänder geführt wird, nur so am
Rande"

man beachte übrigens (!), ein einziger Satz, und nach meiner unmaßgeblichen
Meinung ein guter und sachlicher Rat, antwortet John Doe:

"Was ist denn nun ein John Doe wirklich?

Der Name "John Doe" wird im englischsprachigen Raum für jeden nicht
identifizierten Menschen (oder auch Gruppe von Menschen) verwendet.

So ist im Falle von sexueller Belästigung durch einen Unbekannten dieser
Unbekannte AUCH ein "John Doe", aber es ist NICHT die EINZIGE übliche und
zulässige Definition.

Am 2. August brachte siliconvalley.internet.com/ einen interessanten Artikel
mit dem Titel "Apple Sues John Doe Over Secrets", und in diesem Artikel wird
darauf hingewiesen, daß letztlich bis zu 25 "Does" geklagt wurden. Keiner
der 25 war ein "Kindesmißbraucher".(im Deutschen hätte man von einer "Klage
gegen Unbekannte" geredet)

Ebenso nennt man eine nicht identifizierte Leiche einen "John Doe", oder
einen Menschen der sein Gedächtnis verloren hat und nicht identifiziert
wurde, oder,oder,oder...

Ich hoffe, Du hast das Prinzip begriffen.

Auch ich bin, selbst wenn Du meinst, mich mit "Rene" gleichsetzen zu müssen,
ein "John Doe", eine nicht identifizierte Person.

"John Doe" ist üblicherweise zwar ein "Pseudonym", den ANDERE einem geben,
aber was soll’s, es ist der beste Pseudonym, den man sich vorstellen kann.

Fazit: Bevor man andere über irgendein Thema (nicht nur Mormonismus)
belehrt, sollte man sich intensiv mit den Fakten auseinandersetzen."

mit einem 10-sätzigen (wenn ich richtig zählen kann) Kurzreferat. Fragt noch
zwischendurch, ob "vedma", "das Prinzip begriffen" hat (meine Frau würde
spätestens jetzt "Ja, Papi" sagen). Zum Schluß kommt dann in bekannter
Manier der Frontalangriff "Bevor man andere über irgendein Thema (nicht nur
Mormonismus) belehrt, sollte man sich intensiv mit den Fakten
auseinandersetzen."

Nun ist ja "vedma" nichts anderes passiert, als das er auf Does primitive
Art eine Falle auszulegen, reingefallen ist. Man hätte die Uhr danach
stellen bis jemand ihm auf den Leim geht. Dies ist eine Art der
Manipulation. Sie ist unehrlich und hinterhältig. Sie ist schlicht eine
Abart des bekannten "fishing for compliments." Anders: "Haaaaallooooooo,
hier ist John Doe! Will niemand wissen wer ich bin? Neiiiiiiiin?" Dann folgt
die väterliche und überheblich Belehrung.

Wobei ... ich denke, die obige Aussage "Auch ich bin, selbst wenn Du meinst,
mich mit "Rene" gleichsetzen zu müssen, ein "John Doe", eine nicht
identifizierte Person" und ""John Doe" ist üblicherweise zwar ein
"Pseudonym", den ANDERE einem geben, aber was soll’s, es ist der beste
Pseudonym, den man sich vorstellen kann."

Das der Schreiber sich von den John Does Mails vorstellen kann! Jedoch,
"John Doe" paßt so super zum Schreiber von Doe, wobei ich dies lediglich nur
für den Rest des Forums schreibe, denn Doe selbst weiß das alles schon, und
ich werde auch nicht nachfragen, ob er es begriffen hat.

John Doe paßt so wunderbar, weil mich John Doe viel mehr an den film "Meet
John Doe", von Frank Capra erinnert. Läuft selten hier. Habe ihn vor Jahren
in England gesehen. Eine Zeitung will ihre Auflage erhöhenen und erfindet
die fiktive Person "John Doe." Also eine Marketingkampagne (paßt zu unserem
Doe, schneit als Selbsterfinder (was besseres kann er sicht nicht
vorstellen) um seine und die der Mormonen "Auflage" zu erhöhen. So z.B.
geschehen, als er "Stef" auf HLT Webseiten umleitet). Doe wurde von Gary
Cooper gespielt. Dieser soll dann die Geschichte des "einfachen Mannes"
erzählen. Eine Journalisten schreibt die Aufsätze besser "Ansprachen" von
Doe. Der Fiktion. (Paßt auch! Wir erinnern uns. Doe, unser, steht ja auch in
"Verbindung" mit Krywult. Ghostwriter?)
Die Journalistin erfindet Doe in einem Artikel, wie dieser angeblich kurz
davor war Selbstmord zu machen. Das Lesevolk ist voll begeistert, zeigt
Anteilnahme. Keinem fällt auf, daß keine Infoquellen vorhanden sind. Stört
doch keinen, also wird Doe "real gemacht." Gary Cooper, muß einspringen.
(Paßt auch, oder?). In Does erster Rede benutzt die Journalistin Zitate aus
dem Tagebuch ihres eigenen Vaters, selbstverständlich ohne Quellenangabe.
(Na, wenn das nicht paßt?).

Doe hat die Schnauze bald voll, und will untertauchen (Paßt auch). Man
erkennt ihn aber doch. Pech gehabt. (Paßt auch wieder). Natürlich muß Doe
insbesondere christliche Werte auf seinem Kreuzzug vermitteln. Zwanghaft.
(Paßt auch). Am Ende fliegt alles auf. Und der Film wäre nicht ein
Hollywoodfilm mit einem typischen Ende für die damalige Zeit.

Springt er zum Schluß doch? Wer weiß ob das passen wird!?

James

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