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der Beitrag:
Verfasser: Desi  1
Datum: Dienstag, den 24. Februar 2009, um 20:41 Uhr
Betrifft: Also ich kenne

solche Kurse sowohl von der rkk als auch von der evangelischen Kirche.

Die größten Unterschiede:

- es wird niemals missioniert da auch Menschen anderer Religionen dran teilnehmen, aus dem Kuhdorf aus dem ich komme gab es rkk. Deutschkurse für Türken, Jugoslawen ect. die eben nicht alles Christen waren

- die "Lehrer" sind entweder Muttersprachler, die zumindest Kurse belegt hatten die sie qualifizieren eine Sprache zu unterrichten oder Lehrer (gerne auch pensionierte) die die Sprache(n) einmal unterrichtet haben

- es gibt Lehrbücher und Lernunterlagen

- die Kurse finden regelmäßig jede Woche statt und nicht nur dann wenn die Missionare Zeit haben

Bei den Mo´s war es so, da saßen ein paar Missionare und haben aus USA Today oder so vorgelesen, meistens kam nicht wirklich was rüber dabei weil die selbst aus der Sportberichterstattung sofort irgendetwas heraus geleitet haben und zu missionieren begonnen haben. Lernerfolg Sprache = Null

Oder es wurden Kinderlieder eingeübt, weltliche die ich schon aus dem Kindergarten in den USA kannte "Mary had a little lamb usw."  meistens aber wurde aus dem englischen Gesasngsbuch was genommen.
Oder Artikel aus dem Ensign oder dem BM vorgelesen, natürlich nur auf englisch und dann sollten die "Schüler" übersetzen.

In den meisten Fällen war es so, das es kein Englischunterricht war sondern Deutschunterricht für die Missionare weil die zum Teil große Probleme hatten mit deutschen Wörtern.

Was sich ändern müsste:

Wenn die Mo´s es wirklich ernst meinen, dann müssen eben wirklich professionelle Leute her, Unterlagen die nicht dem BM entnommen sind. Siehe oben bei Unterschiede.
Sicher kann man so etwas organisieren, ich sehe da nur das Problem, das die Missionare zu häufig wechseln und jeder Missionar natürlich einen ganz anderen Kenntnisstand der deutschen Sprache hat, was dann einen Unterricht auch erschwert.Und es dürfte während des Unterrichts keine missionierung stattfinden.

Und genau an dem letzten Punkt wird wohl jeder Englischunterricht bei den Mo´s scheitern, weil die Missionare ja zum missionieren da sind. Und auch die Mitglieder tendieren ja sehr dazu Leute bekehren zu wollen es wird also sehr schwierig fremde Menschen dafür zu begeistern.

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