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Verfasser: Amias
Datum: Sonntag, den 3. Juli 2005, um 12:25 Uhr
Betrifft: Der Auftrag

> Warum standen Jesus und Paulus selbst nicht für die Ehe und die Familie ein, das spätere Christentum / Mormonentum aber schon?

Ich glaube, dass der Grund für Jesus’ Ehelosigkeit sein Auftrag war. Es heißt, dass der Messias komemn würde um sein Auftrag zu erfüllen, also für uns zu sterben. Daher sollte es eigentlich gar keinen Sinn machen eine Frau zu heiraten und Kinder in die Welt zusetzen.
Ich glaube, dass ein weiterer Grund für Jesu Ehelosigkeit seine Liebe zu den Menschen war. Hätte er geheiratet und Kinder gehabt, hätte er vielleicht alle anderen Menschen nicht mehr lieben können, zudem hätte er dann auch noch Verpflichtungen gehabt, die ihn in seinem Auftrag stören würden.
Wenn wir uns nun das theologische Konstrukt der Trinitätslehre bedienen, dann könnten wir es sogar für eine Unangemessenheit halten, dass sich Jesus/Gott eine menschliche Frau nimmt.

> Zitat: "Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter."
> Nichts anderes passiert z.B., wenn der Sohn, die Tochter einer streng katholischen Familie plötzlich HLT wird. Da ist sprichwörtlich die "Hölle los" in der Familie.

Das ist eine äußerst interessante These.
Einserseits stützt es deine These, wenn nan bedenkt, dass die Jünger ihre familien verlassen haben, um Gott zu folgen. Andererseits gibt es ein besonderes Band zwischen Jesus und seiner Mutter Maria.

Joh. 19: 25-27
"Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

Hier sieht man, dass sich Jesus noch kurz vor seinem Tod um seine Mutter kümmert und gibt sie in die Obhut des Lieblingsjüngers Johannes. Wäre ihm die Familie egal, dann hätte er seine Mutter ihrem Schicksal überlassen.

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