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der Beitrag:
Verfasser: heber
Datum: Dienstag, den 24. Februar 2004, um 0:14 Uhr
Betrifft: Unfähig sind nicht die biblischen Apostel....

...sondern diejenigen, die sich weigern sich ersthaft mit ihnen zu beschäftigen.

Hier nur ein Beispiel für die Dummheit der Mormonen im Umgang mit historischen Texten:
Statt die beiden Schreibweisen für den Namen des Herren in der hebräischen Tradition zu kennen nämlich JAHWE und ELOHIM und zur Kenntnis zu nehmen, dass zwei verschiedene Autoren sich dieser zwei verschiedenen Namen bedienten, die schließlich zu einem biblischen Text verflochten wurden, erfinden die Mormonen aus purer Unkenntnis und Überheblichkeit eine Gottheit, in der der Vater zu ELOHIM und Jesus zu JAHWE gemacht wird. Diese Dummheiten bekommen sie dann im Tempel per Video als ewige Wahrheit eingetrichtert, dabei würde ein konsequentes Einsetzen der Namen in dieser Form in die Bibel den reinsten Schwachsinn ergeben. Auch wenn Jesus kein Theologiestudium hatte, mussten seine Zuhörer im Gegensatz zu den Mormonen nicht hinnehmen, dass sie Schwachsinn gelehrt bekamen.

Oder nehmen wir Jospeh Schmidt, der toolkühn behauptet, ihm wären Elia und Elias nacheinander im Tempel begegnet. Dumm nur, dass beide eine und die selbe Person sind und es sich dabei nur um die verschiedenen Schreibweisen des Namen Elia im Hebräischen und Griechischen handelt. Und weil Smith dass nicht wußte, darf es bei den Mormonen bis heute anscheind niemand wissen.

...

Genausowenig wie du in der Lage bist ein sachliches Statement zu einem Fehler hinzunehmen, der dir unterlaufen ist, genausowenig hat deine Antwort etwas mit meinen Beitrag zu tun. Denn die logische Rückfrage an Dich müßte jetzt lauten:

Ist wegen deiner vorgebrachten "Argumente" ein Mormonenbischof das Gleiche wie ein Pfarrer?

Spielen wir sie doch einfach mal durch:

1. "Argument":
> Und das haben Petrus, Jakobus und Johannes alles gemacht? Und Moses, Abraham, Jesaia? Und Wie steht es mit Jesus Christus? Nach Deiner Lesart völlig unfähig!

Abgesehen davon, dass du mir darin zustimmst, dass Mormonenbischöfe in der Regel vollkommen unfähig sind, heißt die Konklusion aus Deinem Argument:

"Weil Petrus, Jakobus.....keine Ausbildung hatten, sind Mormonenbischof und Pfarrer gleich."

So kennen wir die Argumentation von Mormonen, am Sachverhalt vorbei, emotional überfrachtet und vollkommen unlogisch.

2. "Argument":
> Na klar, der Staat macht ja auch das Inkasso für die Kirchensteuer. Die Trennung von Staat und Kirche ist längst überfällig!

Auch hier bleibt vollkommen schleierhaft, was Du eigentlich sagen möchtest, trotzdem hier die Schlußfolgerung:

"Weil Kirche und Staat miteinander verflochten zu sein scheinen, ist ein Mormonenbischof und ein Pfarrer das Gleiche!"

Ich kann diesen Blödsinn kaum schreiben, den Mormonen nicht zu Ende denken, wenn sie argumentieren. Weiter!

3. "Argument":
> Tja, seltsam - die habe ich als Vater auch nicht. Oder willst Du jetzt auch noch verlangen, dass Eltern eine Qualifikation im Rahmen einer pädagogischen, sozialwissenschaftlichen, psychologischen oder theologischen Ausbildung erlangen müssen um Kinder erziehen zu dürfen?

Ganz davon abgesehen, dass es sich dabei um Deine Kinder handelt, die Du laut Grundgesetz ohne jegliche Qualifikation erziehen darfst, handeltes sich bei den Schutzbefohlenen eines Gemeindeoberhauptes um fremde-, eben nicht seine Kinder. Das Mormonen jedem Scharlatan ihrere Gemeinschaft ihre Kinder ohne Weiteres anvertrauen ist eines der traurigsten Kapitel der Mormonensekte. Trotzdem auch hier die Schlußfolgerung:

"Weil Du als Vater keine Ausbildung zur Betreuung Deiner Kinder brauchst, sind Pfarrer und Mormonenbischof das Gleiche."

4."Argument":
> Fehlt nur noch: Das sage ich Kraft meines Amtes als Pfarrer.

Das lässt sich fast gar nicht mehr ausformulieren. Aber ich versuche es:

"Weil ich ein Pfarrer sein könnte, ist ein Mormonenbischof und ein Pfarrer das Gleiche."

Ich möchte Dich keineswegs persönlich angreifen, aber in Deiner Art auf einen einfachen und sachlichen Einwand, mit dem größten Unsinn zu antworten, offenbarst Du das Dilemma der Mormonensekte:
Sie hat sich so sehr in Widersprüche verstrikt, und so viele Unwahrheiten um sich herum aufgebaut, dass sie aus lauter Angst entlarvt zu werden, ihre Umgebung einfach zumüllt. Nämlich mit Schwachsinn jeglicher Art, sei es theologisch, historisch oder soziologisch. Das alles wäre ja noch zu belächeln, würde diese Sekte dabei nicht immer und immer wieder den Anspruch vertreten, das dies alles Gottes ewige und einzige Wahrheit wäre.

Du hättest auch einfach schreiben können, dass es auch gar nicht Deine Absicht war Mormonenbischof und Pfarrer in einen Topf zu schmeißen. Fertig.
Und darin unterscheidest Du Dich von Deinem Sektenvater Joseph Smith, ihm war die einfachste und naheliegenste Lösung stets die Angenehmste, auch wenn jedes Mal ewas Anderes am Nähsten lag.

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